Ulmer Basketballer im Eurocup vorgeführt - 66:86 gegen Thessaloniki

Uuulmer!

Die Basketballer von ratiopharm Ulm sind im letzten Gruppen-Heimspiel böse unter die Räder gekommen. Der vierte Platz ist noch nicht sicher.

Die Basketballer von ratiopharm Ulm haben die Chance auf das sichere Heimrecht im Eurocup-Achtelfinale vorerst vertan. Der deutsche Meister verlor am Mittwochabend nach einer schwachen Vorstellung gegen Aris Midea Thessaloniki mit 66:86 (40:49). Damit rückten die Griechen bis auf einen Sieg an den Tabellenvierten Ulm heran und können dem Bundesligisten diesen Platz in der Gruppe B noch streitig machen. Der Gruppenvierte hat in dem nur in einer Partie ausgetragenen Achtelfinale Heimrecht.

Nachdem Ulm die nächste Runde bereits am letzten Spieltag erreicht hatte, sollte nun mit einem weiteren Erfolg dieser wichtige vierte Tabellenplatz gesichert und gleichzeitig der direkte Konkurrent distanziert werden. Entsprechend schwungvoll begann der Gastgeber. Das erste Viertel war ausgeglichen, doch bereits im zweiten zeigte Ulm vor allem unter dem Korb bei den Rebounds Schwächen.

Die Gäste nutzen dies und drehten das Spiel. Mit einem kleinen Rückstand ging Ulm in die Pause. Nach Wiederanpfiff brachen alle Dämme. Ulm agierte nervös, leistete sich zahlreiche Ballverluste und traf kaum noch. Ganze acht Punkte gelangen in diesem Abschnitt. Thessaloniki zog weit weg und sorgte frühzeitig für die Vorentscheidung.

Im Schlussviertel bewies der Bundesligist noch einmal Moral. Am Spielausgang änderte dies aber nichts mehr. Nun muss Ulm am finalen Gruppenspieltag am kommenden Dienstag beim Spitzenreiter Mincidelice JL Bourg en Bresse gewinnen oder auf eine Niederlage Thessalonikis hoffen, um den vierten Platz zu behalten. Den direkten Vergleich haben die Griechen aufgrund der mehr erzielten Punkte gegen Ulm gewonnen.

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