Ulmer Basketballer verwundert über Doping-Ermittlung gegen Karim Jallow

Verein wurde von der Doping Agentur nicht informiert

Die Ulmer Basketballer haben bestätigt, dass die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) gegen Karim Jallow ermittelt. Sie zeigen sich aber über das Vorgehen verwundert.

Die NADA prüft aktuell, ob der Ulmer Basketballer Karim Jallow die Standards ihrer Meldepflichten eingehalten hat. Der Verein wurde von seinem Spieler nun darüber informiert.

Keine Information von offizieller Seite

Die NADA selbst oder der Deutsche Basketball Bund haben die Ulmer aber bisher noch nicht über die Ermittlungen informiert. Auch wenn der Verein nicht direkt von dem Vorgang betroffen ist, zeigt er sich verwundert über das Vorgehen. Dass die NADA mit dem Verfahren an die Öffentlichkeit gegangen ist und auch Jallows Namen genannt hat, stößt auf Unverständnis. Schließlich stehe noch nicht fest, ob es überhaupt einen Verstoß gegen die Meldepflicht gegeben habe.

Überprüfung der vorletzten Saison

Laut den Ulmern gehe es bei den Vorwürfen um die vorletzte Saison. Jallow habe laut der NADA damals drei unangekündigte Dopingtests verpasst. Das verstößt gegen die Anti-Doping-Vorschriften. Der Spieler hat auf Nachfrage aber bestätigt, dass bei ihm in der abgelaufenen Saison mehrfach Tests durchgeführt wurden und alle negativ waren.

Athleten müssen Standort angeben

Die NADA zählt den Basketballer zum nationalen Testpool. Alle Athleten, die diesem angehören, müssen im Voraus angeben, wo sie pro Tag eine Stunde lang für einen Test anzutreffen sind. Der Aufenthaltsort muss dabei in einer App eingeben werden, um unangemeldet getestet werden zu können. Sollten Jallow die Verstöße nachgewiesen werden, droht dem Flügelspieler eine zweijährige Sperre, die je nach Grad des Verschuldens bis auf ein Jahr reduziert werden kann.

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