Los geht es am Mittwoch, 2. September, um 17 Uhr mit einer Friedensmahnwache am ehemaligen Berblingerbrunnen in der Ulmer Fußgängerzone. Dabei geht es unter anderem um die Kriege in der Ukraine sowie in Israel und Palästina und um die Forderung nach Waffenstillständen und Verhandlungen.
Am Freitag, 4. September, folgt um 16 Uhr eine Gedenkstunde am Ulmer Deserteurdenkmal im Lehrer Tal. Dort soll an Menschen erinnert werden, die sich geweigert haben, auf andere Menschen zu schießen. Am Samstag, 5. September, steht im Haus der Gewerkschaften am Weinhof eine Veranstaltung zur aktuellen Lage der Friedensbewegung auf dem Programm.
Die Ulmer Friedenswochen laufen den gesamten September. Geplant sind unter anderem Vorträge, Gesprächsrunden, Gottesdienste, Konzerte und Aktionen in der Ulmer Innenstadt. Vom 11. September bis zum 2. Oktober ist im EinsteinHaus außerdem die Ausstellung „Gesichter des Friedens“ zu sehen. Sie stellt zwölf Menschen vor, die Krieg selbst erlebt haben und sich heute für Frieden einsetzen.
Weitere Termine beschäftigen sich etwa mit der Wehrpflicht, Aufrüstung, dem Nahost-Konflikt, Migration und der Rolle von Sprache in politischen Debatten. Auch Angebote für Familien sind dabei: Am 20. September veranstalten die Ulmer NaturFreunde in Blaustein-Weidach wieder ein Kinder- und Familienfest.
Organisiert werden die Friedenswochen von insgesamt 30 Gruppen aus Ulm, Neu-Ulm und der Region. Nach Angaben der Veranstalter sollen dabei unterschiedliche Sichtweisen zusammenkommen. Gemeinsam ist den beteiligten Gruppen der Schwerpunkt auf gewaltfreien Wegen der Konfliktlösung.
Den Abschluss bildet am Freitag, 2. Oktober, eine Kurzfilm-Literatur-Wanderung durch Erbach. An mehreren Stationen in der Stadt werden Kurzfilme und Texte gezeigt, die sich mit Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenleben beschäftigen.