Ulmer Friedenswochen starten wieder: 36 Veranstaltungen bis Anfang Oktober

Frieden wäre was Schönes, oder?

Einen Monat lang geht es in Ulm und Umgebung um Frieden, Krieg, gesellschaftliche Konflikte und Möglichkeiten zum Dialog: Am Mittwoch, 2. September, starten die 22. Ulmer Friedenswochen. Insgesamt sind bis zum 2. Oktober 36 Veranstaltungen von 30 Gruppen aus der Region geplant.

Auftakt mit Mahnwache in der Ulmer Innenstadt

Los geht es am Mittwoch, 2. September, um 17 Uhr mit einer Friedensmahnwache am ehemaligen Berblingerbrunnen in der Ulmer Fußgängerzone. Dabei geht es unter anderem um die Kriege in der Ukraine sowie in Israel und Palästina und um die Forderung nach Waffenstillständen und Verhandlungen.

Am Freitag, 4. September, folgt um 16 Uhr eine Gedenkstunde am Ulmer Deserteurdenkmal im Lehrer Tal. Dort soll an Menschen erinnert werden, die sich geweigert haben, auf andere Menschen zu schießen. Am Samstag, 5. September, steht im Haus der Gewerkschaften am Weinhof eine Veranstaltung zur aktuellen Lage der Friedensbewegung auf dem Programm.

Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und Diskussionen

Die Ulmer Friedenswochen laufen den gesamten September. Geplant sind unter anderem Vorträge, Gesprächsrunden, Gottesdienste, Konzerte und Aktionen in der Ulmer Innenstadt. Vom 11. September bis zum 2. Oktober ist im EinsteinHaus außerdem die Ausstellung „Gesichter des Friedens“ zu sehen. Sie stellt zwölf Menschen vor, die Krieg selbst erlebt haben und sich heute für Frieden einsetzen.

Weitere Termine beschäftigen sich etwa mit der Wehrpflicht, Aufrüstung, dem Nahost-Konflikt, Migration und der Rolle von Sprache in politischen Debatten. Auch Angebote für Familien sind dabei: Am 20. September veranstalten die Ulmer NaturFreunde in Blaustein-Weidach wieder ein Kinder- und Familienfest.

Abschluss am 2. Oktober in Erbach

Organisiert werden die Friedenswochen von insgesamt 30 Gruppen aus Ulm, Neu-Ulm und der Region. Nach Angaben der Veranstalter sollen dabei unterschiedliche Sichtweisen zusammenkommen. Gemeinsam ist den beteiligten Gruppen der Schwerpunkt auf gewaltfreien Wegen der Konfliktlösung.

Den Abschluss bildet am Freitag, 2. Oktober, eine Kurzfilm-Literatur-Wanderung durch Erbach. An mehreren Stationen in der Stadt werden Kurzfilme und Texte gezeigt, die sich mit Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenleben beschäftigen.

Hier geht’s zum kompletten Programm.

Das könnte Dich auch interessieren

12.10.2026 2.400 Menschen machen mit: Ulmer Friedenswochen ziehen starke Bilanz Frieden bewegt die Menschen in Ulm und der Region: Rund 2.400 Besucher haben bei den 22. Ulmer Friedenswochen mitgemacht. Fünf Wochen lang gab es insgesamt 37 Veranstaltungen rund um Krieg, Frieden und ein friedliches Miteinander. Jetzt ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz – üben aber auch Kritik. Volle Veranstaltungen und großes Interesse Von Anfang September bis 07.09.2026 Kirchenfragen, Mahnwache und Wehrpflicht: Ulmer Friedenswochen gehen in die zweite Woche Die 22. Ulmer Friedenswochen starten heute in ihre zweite Veranstaltungswoche. Bis Sonntag gibt es in Ulm und Neu-Ulm wieder mehrere Termine rund um Frieden, Krieg, Menschenrechte und gesellschaftliches Zusammenleben. Diskussion und Friedensmahnwache in Ulm Los geht es am heutigen Montag um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Mitte in der Schaffnerstraße. Bei der Veranstaltung „Welt in Unordnung 28.01.2026 NATO-Kommando Ulm im Fokus: Wie sicher ist Europa? Europa steht vor wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen. Eine zentrale Rolle spielen dabei das in Ulm stationierte NATO-Kommando Allied Joint Support and Enabling Command (JSEC) sowie das Multinationale Kommando Operative Führung. Welche Aufgaben diese Einrichtungen übernehmen und welchen Beitrag sie zur Verteidigung Europas leisten, steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags Ende Februar. Ulm und die Bündnisverteidigung von 17.06.2026 Rüstungskonzern Hensoldt mit Standort in Ulm will Radare an die Ukraine liefern Der Rüstungskonzern Hensoldt aus Taufkirchen bei München, der auch einen großen Standort in Ulm hat, will Radare für die Ukraine liefern. Dafür hat das Unternehmen auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris eine strategische Partnerschaft mit dem ukrainischen Waffenbauer Fire Point geschlossen. Die Radare sollen Teil eines neuen Flugabwehrsystems mit dem Namen „Freyja“ werden. Dieses System