Ulmer Gastro-Szene wehrt sich gegen Corona-Sperrstunde

Die Ulmer Gastro-Szene wehrt sich gegen die aktuell auferlegte Corona-Sperrstunde, nach der Bars und Restaurants um 23 Uhr dichtmachen müssen. 

Rund 20 Wirte haben jetzt eine Befreiung von der Sperrstunde beantragt. Darunter auch Mario Schneider, der in seinem Ulmer Theatro-Club derzeit das Gastro-Kollektiv Zirkel 854 mit mehreren einzelnen Bar-Inseln corona-konform betreibt. Zusammen mit der Ulmer Gastro-Szene wehrt er sich gegen die Sperrstunde für die Gastronomie in der aktuellen Corona Landesverordnung Baden-Württemberg. Diese Sperrstunde sei unverhältnismäßig, aus der Ulmer Gastronomie sind bisher auch keine Infizierten hervorgegangen, so Schneider.

Außerdem ließe sich in der Gastronomie die Rückverfolgung von Kontakten besser organisieren, als im Privatbereich, wo jetzt anschließend gefeiert wird. Auch die Hygiene wird in seinem Betrieb, und in vielen anderen, großgeschrieben. Dass die Gastronomie eine Sperrstunde auferlegt bekommt, dafür aber Flugzeuge und Züge gefüllt werden, kann er nicht verstehen. Schneider verdeutlicht dabei, dass er und die Ulmer Gastro-Szene das Corona-Problem nicht klein machen wollen. Nur die Sperrstunde in der aktuellen Landesverordnung sei unverhältnismäßig.

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