Ulmer Handelskonzern Müller automatisiert Logistikstandort Ulm

AutoStore-Anlage

Der schwäbische Handelsriese Müller setzt am Logistikstandort Ulm auf Automatisierung: Eine erste AutoStore-Anlage wird dort gebaut. Das hochmoderne System mit 46.000 Behälter-Stellplätzen und 120 Robotern optimiert die Kommissionierung und den europaweiten Multichannel-Versand.

Der schwäbische Handelsriese Müller geht einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung und Automatisierung seiner Logistikprozesse. Für seinen zentralen Standort in Ulm hat das Unternehmen Element Logic, den weltweit führenden AutoStore-Distributor, mit der Planung und Installation einer hochmodernen AutoStore-Anlage beauftragt.

Hochmoderne AutoStore-Anlage

Die neue Anlage soll die Kommissionierung und Konsolidierung von Artikeln aus verschiedenen Lagern deutlich effizienter gestalten und den europaweiten Multichannel-Versand optimal unterstützen. Mit insgesamt 46.000 Behälterstellplätzen, 120 R5pro-Robotern und 23 Ports wird das System auf eine schnelle und flexible Abwicklung ausgelegt. Eine innovative Kombination aus Carousel- und Conveyorportlösungen dient zudem als Testumgebung für eine zukünftige Robot-Picking-Integration.

Eine eigens mit dem Softwaredienstleister mercatis entwickelte Sonderlösung sorgt für eine perfekte Abstimmung der Anlage auf die spezifischen Anforderungen am Standort. Dabei steht neben hoher Leistungsfähigkeit auch die Ressourcenschonung im Fokus: Das System ist so ausgelegt, dass es mit vergleichsweise wenigen Robotern einen hohen Durchsatz erreicht.

Die Inbetriebnahme ist bereits für Oktober 2025 geplant. Müller und Element Logic haben zudem langfristige Servicevereinbarungen abgeschlossen, um den reibungslosen Betrieb der Anlage sicherzustellen. Mit dieser Investition stärkt Müller seine logistische Leistungsfähigkeit nachhaltig und setzt ein deutliches Zeichen für moderne, skalierbare und nachhaltige Lagerautomatisierung im Handel.

Die Müller Holding ist mit über 950 Filialen in neun europäischen Ländern vertreten. Rund 35.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 850 Auszubildende sorgen für ein vielfältiges Sortiment mit rund 190.000 Artikeln in den Bereichen Drogerie, Parfümerie, Spielwaren, Schreibwaren, Haushalt, Naturkosmetik und mehr.

Das könnte Dich auch interessieren

06.07.2026 80 Jahre Aegis: Ulmer Buchhandlung feiert Jubiläum und vergibt erstmals eigenen Preis Die Ulmer Buchhandlung Aegis feiert ihren 80. Geburtstag. Am Samstag, 4. Juli, kamen Gäste aus der Ulmer Kulturszene und Mitglieder der Gründerfamilie im Aegis Café zusammen. Zum Jubiläum wurde erstmals auch der Aegis-Preis vergeben. Ausgezeichnet wurde der Berliner Verbrecher Verlag. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Seit 1946 fest mit Ulm verbunden Die Geschichte 27.07.2026 Ulm: Grünes Licht für Blautalcenter-Umwandlung Der Sportfachmarkt soll aus dem Blautalcenter in das Fachmarktzentrum „homepark“ umziehen. Der Wechsel war bislang nicht ohne Weiteres möglich, weil er den Vorgaben des Landesentwicklungsplans und des Regionalplans Donau-Iller widersprach. Die Stadt Ulm hatte deshalb ein sogenanntes Zielabweichungsverfahren beantragt. Damit können in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von den bestehenden Vorgaben der Raumordnung zugelassen werden. Das Regierungspräsidium 27.07.2026 Südwestmetall warnt vor wachsendem Druck auf Betriebe in der Region Ulm Die Metall- und Elektroindustrie in der Region Ulm kämpft nach Angaben des Arbeitgeberverbands Südwestmetall mit immer schwierigeren Bedingungen. Hohe Energiepreise, steigende Lohnzusatzkosten, eine starke Steuerbelastung und zusätzliche Bürokratie würden die Unternehmen im internationalen Wettbewerb belasten. Darauf hat Oliver Wirth, Vorsitzender der Ulmer Südwestmetall-Bezirksgruppe, beim Sommerfest des Verbands am Mittwoch in Ulm hingewiesen. Zuvor war er 06.07.2026 Warnstreik an der Uniklinik Ulm: Termine können verschoben werden Von Montag, 6. Juli, bis Mittwoch, 8. Juli, wird an der Uniklinik Ulm gestreikt. Nach Angaben des Klinikums kann es dadurch Einschränkungen bei Untersuchungen und Behandlungen, Terminverschiebungen und längere Wartezeiten geben. Wer von einer Terminverschiebung betroffen ist, wird direkt von der jeweiligen Fachabteilung informiert. Die Uniklinik bittet Patienten deshalb, nicht vorsorglich selbst nachzufragen. Ob auch