Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 1.300 Kaufverträge registriert. Das waren circa 14 Prozent mehr als 2024, als 1.150 Verträge abgeschlossen wurden. Noch stärker stieg der Geldumsatz: Er legte um 25 Prozent auf rund 537 Millionen Euro zu.
Den stärksten Zuwachs gab es bei unbebauten Grundstücken. Hier stieg die Zahl der Kaufverträge um 81 Prozent auf 161. Besonders häufig wechselten Agrar- und Gartenflächen den Besitzer.
Bei bebauten Grundstücken wurden 355 Verkäufe registriert, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu gehörten unter anderem 116 Reihen- und Doppelhäuser. Bei Eigentumswohnungen und gewerblich genutzten Einheiten stieg die Zahl der Verträge um acht Prozent auf insgesamt 799.
Eine Ausnahme bildeten Neubauwohnungen: Hier sank die Zahl der Erstverkäufe von 99 auf nur noch 64 Einheiten. Das entspricht einem Rückgang von 35 Prozent.
Trotz der geringeren Zahl an Verkäufen stiegen die durchschnittlichen Preise für Neubauwohnungen stark. Im Jahr 2025 wurden im Schnitt rund 7.430 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Ein Jahr zuvor waren es noch 6.410 Euro, ein Anstieg von rund 16 Prozent.
Auch gebrauchte Eigentumswohnungen wurden teurer. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg von 3.690 auf 4.050 Euro. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte für das gesamte Ulmer Stadtgebiet.
Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern stieg der durchschnittliche Kaufpreis von rund 648.000 auf 742.000 Euro. Der Quadratmeterpreis erhöhte sich von etwa 3.700 auf 4.040 Euro.
Reihenmittelhäuser blieben dagegen nahezu stabil. Sie kosteten im Durchschnitt rund 458.000 Euro und damit nur etwa 2.000 Euro mehr als im Vorjahr. Ältere Reihenhäuser mit einem Baujahr bis 1969 wurden im Schnitt sogar günstiger verkauft.
Obwohl weniger Neubauwohnungen verkauft wurden, stieg die Zahl der fertiggestellten Wohnungen deutlich. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2025 in Ulm 795 Wohnungen in 94 Gebäuden fertiggestellt. Im Vorjahr waren es 495 Wohnungen gewesen.