Judith Heiter setzt sich dafür ein, dass Menschen verschiedener Religionen und Kulturen miteinander ins Gespräch kommen. Besonders Frauen unterschiedlicher Herkunft bringt sie zusammen und hilft so, Einsamkeit entgegenzuwirken.
Ihr Mann Pfarrer Peter Heiter engagiert sich für die Ulmer Vesperkirche in der Pauluskirche. Dort können Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation gemeinsam zu Mittag essen und Kontakte knüpfen.
Das Ehepaar konnte bei der Verleihung nicht persönlich dabei sein und meldete sich stattdessen per Videobotschaft.
Auch Ella Toker, Leiterin der Berblinger Grundschule in Ulm, wurde geehrt. Sie setzt sich besonders für ihre Schülerinnen und Schüler ein und sorgt auch unter schwierigen Bedingungen für ein gutes Lernumfeld. Die Auszeichnung nahm sie stellvertretend für ihr gesamtes Schulteam entgegen.
Die Auszeichnung geht auf den Ulmer Schmuckkünstler Wolf-Peter Schwarz zurück. Bereits 1990 rief er das „Köpfchen des Jahres“ ins Leben. Nach einer längeren Pause wurde die Idee wieder aufgegriffen. Seitdem werden Menschen ausgezeichnet, die sich mit besonderen Ideen und großem Engagement für die Gesellschaft einsetzen.
Auch Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher war bei der Verleihung dabei und betonte, wie wichtig der Einsatz solcher Menschen für die Stadt ist.