Ulmer Kurde soll in Türkei abgeschoben werden - dort drohe Folter

Ein in Ulm geborener türkischer Staatsbürger und Kurde soll abgeschoben werden. In der Türkei soll ihm Folter drohen.




Ein in Ulm geborener türkischer Staatsbürger und Kurde sitzt aktuell in Pforzheim in Abschiebehaft. Er habe sein ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht, spreche kaum türkisch und habe in der Türkei, nach Angaben seiner Familie, auch keine Verwandten mehr. Diese seien aus der Türkei geflohen, um politischer Verfolgung zu entgehen.

Der Gesundheitszustand des Mannes sei sehr schlecht und er sei momentan im Hungerstreik, da ihm bei einer Abschiebung Folter und Ermordung drohen würden, heißt es in einer Mitteilung. Seine Verurteilung soll nach einer Auseinandersetzung zwischen kurdisch stämmigen Menschen und einer türkisch-nationalistischen Rockergruppe erfolgt sein, wie es heißt.

Laut Bundes­zentrale für politische Bildung werden kurdische Traditionen, Sprache und Kultur in der Türkei weitgehend negiert und unterdrückt.

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