Ulmer Münster gibt vorsichtig Entwarnung nach Blitzeinschlag

Schutzengel

Am Wochenende schlägt der Blitz ins Ulmer Münster ein. Nach den ersten Überprüfungen durch Experten zeigt sich die Münsterbaumeisterin optimistisch.

Nach einem Blitzeinschlag in den Turm des Ulmer Münsters am Wochenende geben Ulmer Münsterbauamt und Bauhütte vorsichtig Entwarnung. «Stand heute sind wir ganz gut weggekommen», sagte Münsterbaumeisterin Heidi Vormann. Es gebe Schäden an der Elektrik, zum Beispiel an dem Drehkreuz am Zugang zum Turm sowie an einem Rechner. «Aber ansonsten haben wir wirklich ganz, ganz viele Schutzengel gehabt.» Das Münster sei wie üblich für Besucher und Gläubige geöffnet.

Am Samstagabend hatte ein Blitz in den Turm eingeschlagen. Laut Vormann fuhren zahlreiche Systeme als Sicherheitsvorkehrung automatisch herunter, um weitere Schäden zu vermeiden und Gefahren auszuschließen. Nun müssten Experten in den kommenden Tagen die einzelnen Systeme testen: «Gibt es Schäden oder ist das einfach nur eine Schutzreaktion von irgendeinem System?», erklärte Vormann.

Bereits mehrfach Blitzeinschläge in den Turm

Wie die Münsterbaumeisterin sagte, kommt es immer wieder zu Blitzeinschlägen in den Turm. Das Münster hat mit 161 Metern den höchsten Kirchturm der Welt. «Immer, wenn wirklich ein Gewitter über Ulm, über die Innenstadt wegzieht, dann ist das Münster prädestiniert, dass der Blitz reinschlägt.» Es gebe daher auch einen umfassenden Blitzschutz, der auch am Wochenende entsprechend reagiert habe. So seien derzeit keine Steinschäden bekannt.

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