Ulmer Polizei verschärft Maßnahmen gegen Raser- und Poserszene

Ermittlungsgruppe „Posing“

Die Ulmer Polizei geht verstärkt gegen die Raser- und Poserszene vor. Nach mehreren schweren Unfällen mit sieben Todesopfern im vergangenen Jahr wurde eine eigene Ermittlungsgruppe gegründet.

Nach einer Reihe schwerer Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr verschärft das Polizeipräsidium Ulm den Druck auf die sogenannte Raser- und Poserszene. Bei vier Raserunfällen kamen im vergangenen Jahr insgesamt sieben Menschen ums Leben. Um die Sicherheit auf den Straßen nachhaltig zu erhöhen, wurde eine eigene Ermittlungsgruppe „Posing“ eingerichtet.

Seit Oktober 2025 wurden bereits über 20 Verfahren wegen illegaler Autorennen eingeleitet, mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und Führerscheine beschlagnahmt. Die Polizei betont, dass sich die Maßnahmen nicht gegen rechtstreue Auto- und Tuningfans richten, sondern gegen eine kleine Gruppe, die durch riskantes Verhalten die Sicherheit der Allgemeinheit gefährdet.

Bürgerinnen und Bürger können auffällige Fahrzeuge oder Fahrer jederzeit per E-Mail (ulm.pp.poser@polizei.bwl.de), Telefon (0731/188-0) oder persönlich melden. Hinweise mit Datum, Uhrzeit, Ort, Kennzeichen oder Fahrzeugbeschreibung helfen der Polizei, schnell und gezielt einzuschreiten.

Das Polizeipräsidium Ulm ist für die Stadt Ulm, den Alb-Donau-Kreis sowie die Landkreise Biberach, Göppingen und Heidenheim zuständig.

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