Ulmer Polizei zieht Bilanz nach Sturm Ignatz

Einschränkungen im Bahnverkehr, Hochwasserwarnungen und ein Tornado hat in Schwentinental bei Kiel mehrere Häuser stark beschädigt. Das Sturmtief «Ignatz» zieht seit dem Morgen über Deutschland hinweg. Es hat auch Schwaben getroffen und Schäden angerichtet. Nun zieht die Polizei eine erste Bilanz.

Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.

Raum Heidenheim

Gegen 11.30 Uhr teilte ein Zeuge mit, dass ein Flügel eines Windrades in Nattheim abgerissen sei. Nun war zu befürchten, dass sich weitere Teile durch den Sturm lösten. Die Betreiberfirma kümmerte sich um die Anlage.

Stadtgebiet Ulm

In Ulm entwurzelte gegen 6.30 Uhr ein Baum und stürzte auf die Blaubeurer Straße. Im Fallen riss er Teile der Straßenbeleuchtung ab und traf auch einen Pkw. Der Fahrer blieb unverletzt. An dem Audi entstand Sachschaden von ungefähr 15.000 Euro. Auch das Dach, an welchem die Beleuchtung befestigt war, wurde in Mitleidenschaft gezogen: Die Verankerung riss ab und Dachziegel wurden beschädigt.

Für die Aufräumarbeiten war die Fahrbahn für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr beseitigte den Baum und räumte die Fahrbahn, der örtliche Energieversorger kümmerte sich um Straßenbeleuchtung, die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein.

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