Ulmer Rat der Religionen: multireligiöses Solidaritätsgebet für Erdbebenopfer

Religionsgemeinschaften vereint

Der Ulmer Rat der Religionen ruft zum gemeinsamen, multireligiösen Solidaritätsgebet für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien am Sonntag, 5. März um 15 Uhr auf dem Ulmer Marktplatz auf. Alle sind willkommen.

Der Ulmer Rat der Religionen lädt ein zum gemeinsamen, multireligiösen Solidaritätsgebet für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Nacheinander werden kurze Gebete verschiedener Religionsgemeinschaften gehalten. So beten christliche, muslimische und jüdische Religionsvertreter gemeinsam für Hoffnung und Solidarität.

Die Erdbeben, die seit dem 6. Februar 2023 in der türkisch-syrischen Grenzregion gewütet haben, haben vielerorts Leben und Hoffnung zerstört. Mehr als 47.000 Menschen sind gestorben und immer noch ist nicht absehbar, wie viele Tote noch unter den Trümmern liegen. Abertausende sind verletzt, die Zerstörungen sind immens, die Lage der Überlebenden ist dramatisch. In dieser Situation will der Rat der Religionen zusammenstehen und gemeinsam Solidarität mit den Opfern zeigen.

Ulmer Rat der Religionen: multireligiöses Solidaritätsgebet für Erdbebenopfer

In allen Religionen finden sich Gebete, die helfen, in so einer schweren Situation Klagen und  Bitten vor Gott zu bringen und sich im Gebet gegenseitig zu stärken, so der Rat der Religionen. Er lädt alle Ulmerinnen und Ulmer, unabhängig von ihrer Glaubenszugehörigkeit, unabhängig von ihrer Herkunft und Nationalität, ein, in großer Zahl öffentlich gemeinsam zu beten und praktische Solidarität mit den Menschen im Katastrophengebiet zu zeigen, auch indem über verschiedene Hilfsorganisationen finanziell geholfen werden kann, die größte Not dort zu lindern.

So soll über Religionsgrenzen hinweg ein Zeichen gesetzt werden, dass man füreinander einsteht. Es ist geplant, dass Menschen aus der Türkei und Syrien sprechen. Der Rat der Religionen ruft auf zum gemeinsamen Gebet am Sonntag, 5. März, auf dem Marktplatz Ulm. Alle sind willkommen. „Kommen Sie zahlreich und beten Sie mit uns für die Opfer.“, so der Rat in einer Mitteilung.

Das könnte Dich auch interessieren

28.04.2026 Interreligiöses Friedensgebet in Ulm für mehr Zusammenhalt Eingeladen hatte der Ulmer Rat der Religionen. Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften – darunter Christen, Juden, Muslime sowie Aleviten – gestalteten das Friedensgebet gemeinsam mit Beiträgen und Gebeten. Im Mittelpunkt standen die Sorge über weltweite Konflikte sowie das Mitgefühl mit den betroffenen Menschen. Damit sollte das Signal gesetzt werden: Internationale Krisen sollen nicht das gesellschaftliche Miteinander in 16.05.2026 Weingarten: Manuel Hagel beim Blutfreitag hoch zu Ross - mit Fotogalerie Beim Blutfreitag in Weingarten sind mehr als 1.700 Reiter durch die Stadt und die umliegenden Fluren gezogen. Mittendrin: CDU-Landeschef und Innenminister Manuel Hagel aus Ehingen. 30.03.2026 Religiöses und kulturelles Highlight: Lebendiger Kreuzweg zieht wieder durch Ulm und Neu-Ulm Der spektakuläre „Lebendige Kreuzweg“ der italienischen Gemeinde in Ulm und Neu-Ulm findet wieder am Karfreitag statt. Die traditionsreiche Veranstaltung gehört zu den eindrucksvollsten religiösen Inszenierungen in der Region. Der Beginn ist traditionell gegen 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Neu-Ulm. Von dort aus setzt sich die Prozession in Bewegung und führt über mehrere Stationen durch 26.03.2026 Friedenskirche Wiley: Zeitreise durch die Ostergeschichte Wie hat sich Ostern eigentlich vor rund 2000 Jahren angefühlt? Genau das können Besucher im sogenannten Ostergarten erleben. In der Friedenskirche wurde ein interaktiver Erlebnisweg aufgebaut, der die biblische Ostergeschichte erfahrbar macht.