Ulmer OB-Wahl: Martin Ansbacher will neuer OB werden

Die Wahl ist am dritten Dezember

Heute hat die Ulmer SPD ihren Kandidaten zur OB-Wahl im Dezember bekanntgegeben. Es ist der Ulmer Rechtsanwalt Martin Ansbacher.

Der Kreis- und Fraktions-Vorsitzende der SPD, Martin Ansbacher, wird also gegen Amtsinhaber Gunter Czisch antreten. Heute hat der 46-jährige Rechtsanwalt seine Kandidatur bekanntgegeben.  Ansbachers Leitbild ist dabei die Ulmer Schwör-Formel:„Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein in allen gleichen, gemeinsamen und redlichen Dingen ohne allen Vorbehalt.“ Für ihn bedeutet das in der Gegenwart, sich mit aller Kraft für alle Bürger einzusetzen, vor Ort präsent und nah zu sein. „Ulms soll Heimat für alle sein“ so Ansbacher weiter. Politisch setzt er sich für eine sozial gerechte Stadtgesellschaft ein. Er will eine bürgernahe, moderne Verwaltung, Abläufe sollen verkürzt und vereinfacht werden.

Mehr Dialog mit den Bürgern

Ansbacher setzt auf den engen Austausch und den Dialog mit den Menschen in der Stadt. Er will auf „Zuhör-Tour“ gehen und dabei in der gesamten Stadt, den Stadtteilen und den Ortschaften unterwegs sein. Außerdem will er einen eigen Podcast produzieren mit dem Titel „Herein-Spatz-iert“. Darin will er sich mit Gästen aus Wirtschaft, Kultur und Sport austauschen.  Ansbacher will einen eigenen Wirtschafts-Ausschuss im Ulmer Gemeinderat installieren, der Wirtschaftsthemen in den Mittelpunkt stellt. Bezahlbares Wohnen will er zur Chefsache machen und eine Stab-Stelle Wohnungsbau einrichten und ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ initiieren.  Ansbacher will zudem den ÖPNV ausbauen und einen ticketfreien Samstag sowie ein Kurz-Strecken-Ticket einführen.

Großes Vorbild Ivo Gönner

Sein großes Vorbild ist Ivo Gönner. Er will den beliebten früheren Ulmer Oberbürgermeister aber nicht kopieren. „Gönner habe das Bild des Oberbürgermeisters einer Stadt geprägt. Seine Amtsführung sei für ihn Leitlinie und Richtschnur“, so Ansbacher.  Martin Ansbacher ist in Neu-Ulm geboren und in Ulm aufgewachsen. Seit 2014 gehört er dem Ulmer Gemeinderat an. Seit vier Jahren ist der 46-jährige Fraktions-Chef der Ulmer SPD. Ansbacher ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Er ist Partner in einer Ulmer Anwalts-Kanzlei. Er ist verheiratet und hat eine junge Tochter.

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