Ulmer Uniklinik: Neue Studie bei Covid-19




Im Kampf gegen Covid-19 nimmt die Ulmer Uniklinik an einer neuen Studie teil.

Die Ulmer Mediziner untersuchen die Wirkung eines Medikaments, welches bislang eigentlich bei Erkrankungen des Knochenmarks verwendet wird. Untersucht wird, ob das Medikament die bei Covid-19 oft eintretende starke Entzündungsreaktion der Lunge und anderer Organen stoppen kann.

An der Studie beteiligen sich voraussichtlich sechs weitere deutsche Kliniken, insgesamt sollen 200 Covid-19-Patient*innen aufgenommen werden. Obwohl der Krankheitsverlauf bei Covid-19 sehr unterschiedlich und unspezifisch ausfällt, werden rund 15 Prozent der Patient*innen stationär in einer Klinik behandelt und benötigen eine Sauerstofftherapie. Bis zu fünf Prozent der Betroffenen müssen auf einer Intensivstation betreut werden.



Ursächlich für die bei vielen Patient*innen auftretende Verschlechterung der Lungenfunktion ist unter anderem eine starke Entzündungsreaktion in der Lunge, die durch das Virus ausgelöst wird und schwere Atemnot verursachen kann. Das Medikament Ruxolitinib hemmt die sogenannten Januskinasen, also Enzyme, die bei Entzündungsreaktionen verschiedenster Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Ob das Präparat auch zur Behandlung von Covid-19 eingesetzt werden kann, soll nun erforscht werden. Teilnehmen können Covid-19-Patient*innen, die stationär am Universitätsklinikum Ulm oder anderen beteiligten Kliniken behandelt werden.

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