Ulmer Uniklinik: Polizei räumt Baumhäuser im Eichenwald

Klimaaktivisten

Auch in Ulm räumt die Polizei aktuell Baumhäuser von Klimaaktivisten im Eichenwald an der Ulmer Uniklinik.

Auch in Ulm räumt die Polizei aktuell (seit dem Morgen des 16.01.2023) Baumhäuser von Klimaaktivisten im Eichenwald an der Ulmer Uniklinik. Aktivisten der Initiative „Ulmer Uniwald bleibt“ haben die Eichen mit Baumhäusern besetzt, um die Rodung der vier großen 150-jährigen Eichen dort zu verhindern. Sie sollen für ein neues Bettenhaus gefällt werden.

Andrea Wagner von der Ulmer Polizei sieht hier allerdings keine Parallelen zum umstrittenen Einsatz in Lützerath. Seit Oktober ist das Waldstück neben der Psychosomatik der Ulmer Uniklinik von Klimaaktivisten mit Baumhäusern besetzt. Laut Polizei sind es wenige und friedliche Aktivisten.

Räumung aktuell in vollem Gange

In einer Mitteilung erklärt Charlie Kiehne (20) den Protest an der Uni: „Wir werden hier nicht freiwillig gehen, sondern uns dieser Ungerechtigkeit in den Weg stellen. Die unsägliche Baupolitik des Uniklinikums und der Stadt muss endlich ein Ende haben, angefangen in diesem Waldstück! Die sinnlose Zerstörung von Natur für Bauprojekte, wie sie hier in Ulm stattfindet, ist beispiellos im Vergleich zu anderen deutschen Städten. Hat Ulm noch immer nicht verstanden, dass eine Politik des Weiter-So endlich aufhören muss?“

Am vergangenen Freitag (13.01.2023) brachte die Uniklinik an einigen Bäumen im besetzten Waldgebiebt Schilder mit Warnhinweisen wegen Totholz an. Nachdem sie die Rodung im letzten Frühjahr bereits einmal verhindern werden konnte, ist die Räumung aktuell in vollem Gange.

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