Die schwierige Aufgabe, den Absturz des SSV Ulm in die Viertklassigkeit zu vermeiden, geht Trainers Pavel Dotchev mit Zuversicht an. Er habe «volles Vertrauen» mit diesem Kader, den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga packen zu können, sagte der 60-Jährige vor dem Neustart am Samstag (14.00 Uhr) gehen den SV Wehen Wiesbaden.
In der Winterpause habe er mit dem Team viele Sachen verbessern können – sowohl konditionell als auch spielerisch. «Wir haben versucht, einen Akzent auf die Defensive zu setzen. Das ist für mich ein Hauptproblem, dass wir zu viele Gegentore bekommen. Die individuellen Fehler versuchen wir abzustellen», sagte Dotchev.
Auch mit den Neuzugängen sei er zufrieden. «Ich bin mir sicher, dass wir gut aufgestellt sind. Ich weiß, dass die Mannschaft brennt, dass die Mannschaft heiß ist.»
Vor zwei Monaten war der erfahrene Trainer-Routinier als Nachfolger von Moritz Glasbrenner gekommen. Die Ausgangslage, wie erhofft noch vor Weihnachten zu verbessern, gelang zum Auftakt mit dem neuen Coach aber nicht. In fünf Partien sprangen nur drei Punkte heraus, vier Partien endeten mit Niederlagen.
Mit nur 16 Punkten aus 19 Spielen belegt der Zweitliga-Absteiger Rang 18 von 20 Teams. Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsränge.