Uni Ulm saniert markantes Gebäudekreuz – Ersatzlösungen geplant

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An der Universität Ulm steht die Sanierung des Gebäudekreuzes O25 am Haupteingang Süd an. Gleichzeitig entsteht ein Ersatzgebäude für das nächste Vierteljahrhundert.

Das zentrale Gebäude mit großen Hörsälen und Forum stammt aus dem Jahr 1972 und entspricht in Technik und Infrastruktur nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Baustart ist derzeit für 2028 vorgesehen.

Um den Lehr- und Forschungsbetrieb während der mehrjährigen Bauphase aufrechtzuerhalten, sind zunächst Ersatzmaßnahmen geplant. Ab Ende Juli 2026 wird das Forum im Gebäude N24 modernisiert und als Ausweichfläche genutzt. Dort entsteht ein Ersatz-Forum für bis zu 800 Personen mit neuen Lernflächen und Veranstaltungsbereichen. Die Kosten dafür liegen bei rund drei bis vier Millionen Euro.

Teure Übergangslösung

Zusätzlich ist ein multifunktionales Ersatz-Hörsaalzentrum mit etwa 400 Sitzplätzen geplant. Der barrierefreie Bau soll auf einem Parkplatz nahe der Universitätsbibliothek West entstehen und rund 14,4 Millionen Euro kosten. Er soll als Interimsgebäude für etwa 25 Jahre dienen. Sobald diese Ersatzinfrastruktur bereitsteht, wird O25 für mehrere Jahre geschlossen und umfassend saniert. Geplant sind unter anderem die Erneuerung von Technik und Brandschutz sowie eine energetische Modernisierung. Auch die Barrierefreiheit und die Raumaufteilung sollen deutlich verbessert werden.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Universität Ulm in Betrieb.

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