Unikliniken: Einigung in vierter Verhandlungsrunde erzielt

Tarifverhandlungen

In der vierten Runde der Tarifverhandlungen für rund 26 000 Beschäftigte an den vier Unikliniken im Südwesten hat die Gewerkschaft Verdi am Montagabend nach eigenen Angaben ein Ergebnis erzielt.

In der vierten Runde der Tarifverhandlungen für rund 26 000 Beschäftigte an den vier Unikliniken im Südwesten hat die Gewerkschaft Verdi am Montagabend nach eigenen Angaben ein Ergebnis erzielt. Es seien Tabellensteigerungen vereinbart worden, die bis zu zehn Prozent betragen, teilte die Gewerkschaft mit. Sie würden ab Oktober 2023 wirken. Die Laufzeit betrage 19 Monate. Damit sei ein vor allem für die unteren Einkommensgruppen gutes Ergebnis erreicht worden, teilte Verdi am späten Abend mit.

Hinzu kämen insgesamt zusätzlich 2400 Euro Einmalzahlungen, die je zu 1200 Euro im Dezember 2022 und März 2023 netto ausgezahlt werden sollen, «und damit die akuten Belastungen für die Beschäftigten durch drohende Nachzahlungen und Preissteigerungen ausgleichen können», hieß es weiter.

Im Tarifkonflikt hatte die Gewerkschaft Verdi vor allem mit Verweis auf die hohe Inflation deutlich höhere Gehälter und rund 10,5 Prozent mehr Geld für Pflegekräfte und Beschäftigte in der Verwaltung gefordert. (dpa)

Das könnte Dich auch interessieren

21.05.2026 Unikliniken in Baden-Württemberg: Neue Spannungen im Tarifstreit - auch Uniklinik Ulm betroffen An den Unikliniken in Baden-Württemberg gibt es neue Spannungen im Tarifstreit. Betroffen ist auch die Uniklinik Ulm. Nach Warnstreiks in Ulm, Freiburg, Heidelberg und Tübingen haben die Arbeitgeber den Tarifvertrag zum Rationalisierungsschutz gekündigt. Das berichten dpa und mehrere Medien übereinstimmend. Dieser Vertrag soll Beschäftigte bei Umstrukturierungen vor Nachteilen schützen. Dazu kann es zum Beispiel kommen, 18.05.2026 Warnstreik an der Ulmer Uniklinik: Beschäftigte machen Druck An der Ulmer Uniklinik wird am Montag, 18. Mai, gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di hat Beschäftigte, Auszubildende und Praktikanten zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Nachtdienst beteiligt sich laut Streikaufruf nicht. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für die Unikliniken in Baden-Württemberg. Ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, mindestens aber 320 Euro im Monat. Für 06.07.2026 Warnstreik an der Uniklinik Ulm: Termine können verschoben werden Von Montag, 6. Juli, bis Mittwoch, 8. Juli, wird an der Uniklinik Ulm gestreikt. Nach Angaben des Klinikums kann es dadurch Einschränkungen bei Untersuchungen und Behandlungen, Terminverschiebungen und längere Wartezeiten geben. Wer von einer Terminverschiebung betroffen ist, wird direkt von der jeweiligen Fachabteilung informiert. Die Uniklinik bittet Patienten deshalb, nicht vorsorglich selbst nachzufragen. Ob auch 15.06.2026 Ulm: Verdi ruft zu Warnstreik an Unikliniken auf Es drohen längere Wartezeiten und verschobene Eingriffe: An den Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen könnte es am Montag und Dienstag zu Einschränkungen kommen. Hintergrund ist ein zweitägiger Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi für die Beschäftigten in der laufenden Tarifrunde. Die Notfallversorgung und lebenswichtige Behandlungen sollen weiter gewährleistet bleiben. Es könne aber zu Einschränkungen oder