Unorganisierte Abifeiern machen Polizei Sorgen

Endlich ist die letzte Prüfung geschrieben! Für viele Schüler der Abschlussjahrgänge heißt es nun: feiern! Doch in Zeiten von Corona geht das leider nicht so einfach, die Polizei ist deswegen besorgt.

Die üblichen unorganisierten Schulabschlussfeiern machen der Polizei Schwaben Südwest sorgen, denn: Es gelten weiter Infektionsschutzmaßmahmen, auch wenn sie im Alltag immer weniger spürbar sind. Im Allgäu löste die Polizei zwei Abschluss-Feiern an Badeseen auf.

Auch die Ulmer Donauwiese ist ein beliebter Hotspot für die Schulabgänger – hier gab es in den letzten Tagen ebenfalls einige Zusammenkünfte.

Bis zu 200 Abschlussschüler feierten als gäbe es kein Corona

In Sulzberg waren die rund 150 Feiernden einsichtig, in Sontheim-Attenhausen musste die Polizei mit mehreren Streifen eine Party mit 150 bis 200 Personen auflösen. Die Polizei weist darauf hin, dass Abschlussfeiern nur möglich wären mit einem Schutz- und Hygienekonzept und maximal 100 Personen.

Appell der Polizei

Die Polizei appelliert an die Schüler, „sich im Kampf gegen das Virus solidarisch zu zeigen und keine unorganisierten Schulabschlussfeiern im öffentlichen Raum abzuhalten. Feiern ist möglich, aber nur im organisierten Rahmen unter Einhaltung von Hygienekonzepten.“

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