Urteil im Amstettener Mordprozess gefallen

Der Mann muss ins Gefängnis

Das Landgericht Ulm hat einen 30 Jahre alten Mann wegen Vergewaltigung mit Körperverletzung zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das teilte ein Sprecher des Gerichts am Montagabend mit.

Das Landgericht Ulm hat einen 30 Jahre alten Mann wegen Vergewaltigung mit Körperverletzung zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das teilte ein Sprecher des Gerichts am Montagabend mit.

Am 1. Dezember 2021 hatte ein Landwirt am Rand eines abgelegenen Ackers in Amstetten (Alb-Donau-Kreis) den Leichnam eines 35 Jahre alten Mannes gefunden. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, soll der Angeklagte den Mann zuvor vergewaltigt und ermordet haben.

Letztlich habe das Gericht die Umstände, wie genau der Geschädigte zu Tode kam, nicht aufklären können, sagte der Sprecher. Zuvor habe die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung habe einen Freispruch gefordert, weil nach ihrer Ansicht die Beweislage für eine Verurteilung nicht ausreichend gewesen sein soll. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 

Das könnte Dich auch interessieren

06.10.2025 Landgericht Ulm: Lange Haftstrafen für Handtaschenräuber Das Ulmer Landgericht blieb damit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die für beide jeweils acht Jahre für angemessen hielt. Die Verteidiger der beiden Angeklagten hattenn dagegen vier Jahre für den Vater und zweieinhalb bis drei Jahre für den Sohn gefordert und dabei auch angeregt, die Strafe zur Bewährung auszusetzen. Die 1. Große Strafkammer machte es 25.03.2025 Nach Burgmaier-Brand: Servicetechniker angeklagt Die Staatsanwaltschaft Ulm hat gegen einen 33-jährigen Servicetechniker aus dem Landkreis Neu-Ulm Anklage wegen fahrlässiger Brandstiftung erhoben. Der Mann soll durch fehlerhafte Wartungsarbeiten an einem Blockheizkraftwerk das Feuer mit einem geschätzten Schaden von 174 Millionen Euro ausgelöst haben. Fehler bei Wartungsarbeiten als Auslöser Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 6. auf den 7. 11.04.2025 Missbrauch per Livestream: Prozessauftakt in Ulm Am Donnerstag, den 17. April 2025, beginnt vor der 1. Großen Jugendkammer des Landgerichts Ulm ein aufsehenerregender Strafprozess, wie das Landgericht heute mitteilt. Angeklagt ist ein 56-jähriger Mann aus dem Alb-Donau-Kreis. Ihm werden schwerste Sexualstraftaten zur Last gelegt – unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern, Anstiftung zu schwerem Missbrauch sowie Besitz und Herstellung kinderpornographischer Schriften. 12.11.2025 Polizei warnt: wieder viele Schock-Anrufe in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis Die Ulmer Polizei hat heute wieder eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ verzeichnet. Seit dem Vormittag gaben sich im Bereich Ulm und dem Alb-Donau-Kreis mindestens 12 Anrufer, darunter 6 Anrufer in Ehingen, als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen, um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät im Falle eines Anrufs, das