Urteil im Paketbomben-Prozess soll heute fallen

Mit Spannung wird heute das Urteil des Landgerichts Heidelberg im Paketbomben-Prozess erwartet. Der 67-jährige Angeklagte aus Ulm beteuert seine Unschuld. 




Die Anträge der Anklage und der Verteidigung könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg will eine viereinhalbjährige Freiheitsstrafe für den Ulmer. Seine beiden Verteidiger fordern dagegen Freispruch für den 67-jährigen. Die Anklagebehörde hält den Rentner für schuldig, mit den verschickten Päckchen Sprengstoff-Explosionen ausgelöst zu haben. Er wollte damit Lebensmittelfirmen erpressen. Seine Verteidiger berufen sich dagegen auf einen Gutachter, der an der Täterschaft erhebliche Zweifel hat.

Das könnte Dich auch interessieren

10.06.2025 Prozess um Bombendrohungen - auch in Ulm: Angeklagter wollte Aufmerksamkeit Ein 20-Jähriger steht in Stuttgart vor Gericht, weil er laut Anklage im Herbst 2023 Dutzende Bombendrohungen per Mail verschickt haben soll – unter anderem auch an die israelitische Gemeinschaft in Ulm. Mit ihm steht ein 21-Jähriger aus Hamburg vor dem Landgericht Stuttgart. Der 20-Jährige sagte über seinen Anwalt, er habe mit den Drohungen Aufmerksamkeit und 22.05.2026 Greta Thunberg bei Prozess um Angriff auf Ulmer Rüstungsfirma Im Prozess um den Angriff auf die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems ist Greta Thunberg als Zuschauerin im Gerichtssaal erschienen. Die schwedische Aktivistin ist vor allem durch ihren Einsatz fürs Klima bekannt geworden, tritt inzwischen aber auch im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg und pro-palästinensischen Protesten auf. Der Besuch der 23-Jährigen dürfte dem Verfahren 20.05.2026 Ulmer Elbit-Prozess: Angeklagte in Saal getragen Im chaotischen Prozess um den Angriff auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm haben sich mehrere Angeklagte am dritten Verhandlungstag aus Protest in den Gerichtssaal tragen lassen. Laut ihren Anwälten waren sie mit der Sitzordnung – hinter dem dicken Sicherheitsglas – nicht einverstanden. Daher seien ihre «Mandanten unter Anwendung unmittelbaren Zwanges vorgeführt» worden. Keiner der fünf 19.05.2026 Nach Protesten gegen Langenauer Pfarrer: Gericht verurteilt 76-Jährigen Ein 76-jähriger Pro-Palästina-Aktivist aus Langenau ist vom Amtsgericht Ulm zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sah Nachstellung, Beleidigung und Sachbeschädigung als erwiesen an. Zusätzlich muss der Mann 6.500 Euro an gemeinnützige Organisationen zahlen. Medienberichten zufolge ist er wegen Beleidigung und Nötigung bereits vorbestraft. Nachstellungen auch vor dem Familienhaus Der Mann soll