Der Zoll ist gegen mögliche Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Allgäu und am Bodensee vorgegangen. Einsatzkräfte durchsuchten mehrere Nagelstudios, Imbisse, einen Supermarkt sowie Unterkünfte im Raum Memmingen, Kempten, Lindau, Friedrichshafen und Immenstaad.
An dem Einsatz waren rund 100 Mitarbeiter der Hauptzollämter Augsburg und Ulm beteiligt. Unterstützt wurden sie von der bayerischen Polizei und der Steuerfahndung.
Rund 100.000 Euro Bargeld sichergestellt
In den Geschäftsräumen und Unterkünften der Beschuldigten stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher. Außerdem fanden sie Bargeld in Höhe von rund 100.000 Euro.
Welche Bedeutung das Geld für das laufende Verfahren hat, ist derzeit noch unklar.
Verdacht auf nicht angemeldete Beschäftigte
Die Staatsanwaltschaft Kempten führt ein Verfahren gegen einen Beschuldigten. Er steht im Verdacht, Arbeitnehmer nicht oder nicht korrekt bei der Sozialversicherung angemeldet und ausländische Beschäftigte illegal eingesetzt zu haben.
Ob sich die Vorwürfe bestätigen, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Die sichergestellten Unterlagen und Beweismittel werden nun ausgewertet.
Weitere Angaben derzeit nicht möglich
Wegen der laufenden Ermittlungen machten Zoll und Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben. Auch zur Zahl der betroffenen Betriebe und Beschäftigten wurden keine näheren Informationen veröffentlicht.