Vermisste Elfjährige offenbar bei Sekte der leiblichen Eltern

Die vermisste Elfjährige ist offenbar bei ihren leiblichen Eltern, die der Sekte „Zwölf Stämme“ angehören. Dem Mädchen aus dem Landkreis Dillingen gehe es gut, schrieb ein Sektenmitglied den Pflegeeltern.




Seit Samstag, 16.10.2021, wurde die 11-Jährige vermisst. Das Mädchen brach gegen 15 Uhr am Wohnhaus in Holzheim-Eppisburg zum Joggen auf und kehrte dann nicht wieder zurück. Noch am Abend wurde die Polizei verständigt und leitete erste intensive Suchmaßnahmen im relevanten Bereich – beispielsweise bekannten Joggingstrecken – ein. Neben mehreren Polizeistreifen waren bereits gestern ein Personensuchhund sowie ein Polizeihubschrauber an der Suche beteiligt. Medienberichten zufolge soll sie sich jetzt offenbar bei den leiblichen Eltern befinden.

An Angehöriger der Sekte „Zwölf Stämme“ habe den Pflegeeltern per Mail mitgeteilt, dass sich das Mädchen bei den leiblichen Eltern befinde und es ihr gut ginge. Der Pflegevater habe bereits vermutet, dass die Elfjährige zu den Eltern zurückgekehrt ist, nachdem die Suchaktion der Polizei erfolglos blieb. Laut Medienberichten hatten die leiblichen Eltern regelmäßig Kontakt zu ihrer Tochter, besucht hatten sie sie zuletzt Ende September.

Kinder sollen in Sekte Gewalt erfahren

Seit acht Jahren lebt das Mädchen bei ihren Pflegeeltern. Nach einer Razzia bei der sektenähnlichen Gemeinschaft der „Zwölf Stämme“ war sie 2013 zu Pflegeeltern gekommen. Nachdem sich ein Fernsehteam bei der Gemeinschaft eingeschleust und Undercover-Aufnahmen gemacht hatte, waren die Behörden eingeschritten: Die Bilder belegten, dass die Kinder der Sekte unter anderem mit Ruten gezüchtigt wurden. Die Gemeinschaft lebt seit 2017 in Tschechien. Insgesamt sollen rund 40 minderjährige Kinder damals in Obhut gekommen sein.

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