Frei erfunden: verschwundene Tochter existiert nicht

Ein 47-Jähriger hat in Ulm einen großen Polizeieinsatz mit einer erfundenen Geschichte ausgelöst.

Gegen Abend hat ein 47-Jähriger beim Alten Friedhof eine Frau gebeten, den Notruf zu wählen, weil seine zweijährige Tochter verschwunden sei. Der Polizei erzählt er, dass er auf dem Spielplatz kurz eingeschlafen wäre und die Tochter dann plötzlich weg war. Mehrere Streifen, die Kriminalpolizei und ein Polizeihubschrauber haben sich sofort auf die Suche nach dem kleinen Mädchen gemacht.

Im Laufe der Ermittlungen haben sich immer mehr Widersprüche und Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes ergeben. Dann hat sich herausgestellt, dass die ganze Geschichte frei erfunden war. Die Tochter gibt es nur in den Gedanken des Mannes.

Die Polizei prüft jetzt, welche strafrechtlichen Tatbestände erfüllt sind und in welchem Umfang der Mann für den Polizeieinsatz aufkommen muss.

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Ulm: Vermisste tot aus der Donau geborgen Der Hubschrauber war gestern kurz vor Mitternacht rund um die Friedrichsau im Einsatz gewesen. Auch Suchhunde waren beteiligt. Einige Stunden später wurde die Vermisste aus der Ulmer Oststadt dann auf Höhe der Böfinger Halde in der Donau gefunden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei liegen keine Hinweise auf Gewalteinwirkung oder ein Zutun Dritter vor. 10.07.2025 Spektakuläre Höhenrettungsübung an der Schapfenmühle in Ulm-Jungingen Am Samstag, 19. Juli, wird es rund um die Schapfenmühle in Ulm-Jungingen spektakulär: Von 8 bis 15 Uhr findet dort eine groß angelegte Höhenrettungsübung statt. Beteiligt sind die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm, die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg sowie Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr Stuttgart. Abseilen aus dem Hubschrauber In bis zu 105 Metern Höhe werden verschiedene Rettungsszenarien trainiert – 22.06.2026 Sexuelle Belästigung im Freizeitbad Vergangenen Sonntag wurden gegen 13:30 Uhr sechs Mädchen im Strömungsbecken sexuell belästigt. Dem Bademeister ist der 63-jährige Täter aufgefallen. Er hatte den Mann auch schnell auf das Geschehen angesprochen und zu ihm in das Bademeisterbüro gebeten. Die Polizei nahm anschließend eine Tatbestandsaufnahme auf. Dabei kam zudem noch heraus, dass der 63-jährige absichtlich zu den 10 18.06.2026 Entwarnung am Ulmer Donaustadion: Keine Weltkriegsbomben - nur alte Helme gefunden - mit Fotogalerie Die Stadt Ulm gibt Entwarnung: Im Donaustadion sind keine Blindgänger oder Kampfmittel gefunden worden. Die geplante Evakuierung am Sonntag fällt damit aus.