Via*gra im Honig? Tübinger Behörde warnt vor "Lotus-Kräuterpaste" auf Amazon

Via*gra im Honig?

Achtung: Das Landratsamt Tübingen warnt vor einer Lotus-Kräuterpaste mit Honig. In dem Produkt wurde ein verschreibungspflichtiger Viagra-Wirkstoff nachgewiesen. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Wahrnehmungsstörungen oder eine Dauererektion.

Achtung: Das Landratsamt Tübingen warnt vor der „Lotus-Kräuterpaste mit Honig“. Auf den ersten Blick sieht sie wohl aus wie normaler Honig – süß, streichfähig, mit Kräutern – aber Vorsicht: In der Paste steckt der verschreibungspflichtige Wirkstoff Sildenafil (bekannt aus Via*gra!) und das steht nicht auf der Verpackung. Wer glaubt, ein harmloses Lebensmittel zu essen, bekommt unbemerkt ein Medikament. Eine Verwechslung mit echtem Honig kann also gefährlich sein.

Nebenwirkungen: Wahrnehmungsstörung oder Dauererektion

Die Paste wird in Istanbul in der Türkei hergestellt und von einem Unternehmen in Tübingen vertrieben. Verkauft wurde das Produkt online über Amazon. Betroffen sind Behälter mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2030. Ein Glas der beanstandeten Lotus-Kräuterpaste mit Honig dürfte vor dem Rückruf schätzungsweise zwischen 20 und 40 Euro gekostet haben.

Schon kleine Mengen können starke Nebenwirkungen haben: Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Seh- oder Wahrnehmungsstörungen, Herzprobleme oder sogar eine schmerzhafte Dauererektion. Der Rückruf wurde angeordnet, der Verkauf über Amazon gestoppt. Wer die Paste schon gekauft hat, sollte sie nicht essen und bei gesundheitlichen Problemen sofort einen Arzt aufsuchen.

Die Behörde warnt: Auch wenn die Paste aussehen kann wie Honig, ist sie kein Lebensmittel, sondern enthält ein verschreibungspflichtiges Medikament – und kann sogar gefährlich sein.

*Im Sinne des Jugendschutzes mussten wir bei dieser Meldung das Wort Via*gra mit einem Sternchen versehen

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