Viele Unfälle wegen Glätte in Baden-Württemberg

Auf den Straßen Baden-Württembergs ist in den frühen Morgenstunden Vorsicht geboten. Der Grund: Glatteis. Es gab schon Hunderte Unfälle.

Glätte in ganz Baden-Württemberg hat am frühen Morgen zu vielen Unfällen geführt. Alleine im Landkreis Ludwigsburg gibt es bisher über 200 Unfälle, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. In Heilbronn und in Reutlingen kam es bisher zu jeweils mehr als 100 Unfällen, in Stuttgart sind es mindestens 75. In der Region Ulm waren es ungefähr 40 Glätteunfälle. Mehrere Menschen wurden verletzt, meist blieb es nach ersten Erkenntnissen bei Sachschäden.

Die Straßen seien spiegelglatt, hieß es von der Polizei Heilbronn. Wer nicht müsse, solle sein Fahrzeug zunächst stehen lassen, rät die Polizei in Aalen. Um Unfälle zu vermeiden, ruft auch die Polizei Pforzheim zu besonderer Vorsicht auf. Autofahrer sollten ihr Tempo reduzieren, vorausschauend fahren und abruptes Bremsen oder Beschleunigen vermeiden.

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge kann es in Baden-Württemberg und anderen Regionen Deutschlands zu Glatteis kommen. Grund dafür ist eine Warmfront, die Regen und Sprühregen mit sich bringt. Fällt dieser auf kalte Böden, kann er gefrieren und eine Glatteisschicht bilden.

Entspannung im Tagesverlauf

Fußgänger sowie Auto- und Fahrradfahrer sollten achtsam sein und nicht notwendige Aufenthalte im Freien gegebenenfalls vermieden werden. Es könne zu Straßensperrungen und erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Im Tagesverlauf rechnete der Wetterdienst mit Entspannung.

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