Bunte Boote auf der Donau, Menschenmassen in der Innenstadt und überall dieses ganz besondere Schwörmontagsgefühl: Am heutigen Montag, 20. Juli, feiert Ulm wieder seinen Stadtfeiertag. Rund 100.000 Gäste werden erwartet. Vom Weinhof bis in die Friedrichsau ist den ganzen Tag über mächtig was los.
Los geht der Schwörmontag traditionell um 11 Uhr auf dem Weinhof. Oberbürgermeister Martin Ansbacher hält vom Balkon des Schwörhauses seine Schwörrede. Kurz vor 12 Uhr endet sie beim Klang der Schwörglocke mit dem traditionellen Schwur.
Am Nachmittag wird es dann bunt auf der Donau: Um 16 Uhr startet das Nabada. In diesem Jahr sind 14 große Themenboote dabei. Mit viel Kreativität und Humor nehmen die Gruppen aktuelle Themen auf die Schippe – und auch der Ulmer Oberbürgermeister kann dabei schon mal als Karikatur auf der Donau landen. Ansbacher trägt das nach eigener Aussage mit Humor.
Auch freie Nabader werden wieder mit Schlauchbooten, Luftmatratzen und Schwimmtieren auf der Donau unterwegs sein. Trotz des aktuell niedrigen Wasserstands soll das Nabada wie geplant stattfinden.
Für alle Teilnehmer gelten klare Regeln: Motorisierte Boote sind verboten, genauso Brückensprünge und Spritzattacken auf Zuschauer. Kinder dürfen nur mit Schwimmhilfen und in Begleitung von Erwachsenen mitmachen. Nach dem Nabada wird in der Friedrichsau und an vielen weiteren Orten in Ulm weitergefeiert.
Damit die erwarteten Menschenmassen sicher durch die Stadt kommen, setzt Ulm wieder auf sein bewährtes Sicherheitskonzept. Die Neue Straße wird ab 14 Uhr bis zum nächsten Morgen für Autos gesperrt. In der Friedrichsau ist außerdem wieder der sogenannte Schlangenweg mit Foodtrucks, Feuerwurst, Musik und Marktständen auf der Dianawiese zwischen den Biergärten Teutonia und Liederkranz eingerichtet.
Und wo rund 100.000 Menschen feiern, bleibt am Ende auch einiges liegen. Die Entsorgungsbetriebe stellen deshalb zusätzliche Mülltonnen und große Container auf. Für die Ulmer Müllabfuhr beginnt direkt nach dem bunten Schwörmontag dann das große Aufräumen.