Wahl zum Biberacher Jugendparlament auf November verschoben

Zu wenige Bewerber

Die Wahl zum Biberacher Jugendparlament findet später statt als geplant. Bislang gibt es nur zehn Bewerber – nötig sind mindestens 15.

Die geplante Wahl zum Jugendparlament in Biberach wird verschoben. Grund dafür sind zu wenige Kandidaten: Trotz einer bereits verlängerten Bewerbungsfrist haben sich bislang nur zehn Jugendliche beworben. Damit die Wahl stattfinden kann, braucht es mindestens 15 Kandidaten.

Der neue Wahlzeitraum ist von Montag, 2. November, bis Freitag, 13. November 2026. Gewählt wird an den weiterführenden Schulen in Biberach.

Bewerbungen noch bis Mitte Oktober möglich

Jugendliche haben jetzt noch einmal die Chance, selbst für das Jugendparlament anzutreten. Die neue Bewerbungsfrist läuft bis Sonntag, 11. Oktober. Kandidieren können Jugendliche, die in Biberach oder einem der Teilorte wohnen, mindestens die siebte Klasse besuchen und höchstens 19 Jahre alt sind. Die Bewerbungsunterlagen gibt es im Rathaus in Zimmer 106, im Jugendhaus und online auf der Internetseite des Biberacher Jugendparlaments.

Stadt prüft auch andere Formen der Jugendbeteiligung

Parallel zur verlängerten Bewerbungsphase soll es ein gemeinsames Treffen der bisherigen Mitglieder des Jugendparlaments und der aktuellen Kandidaten geben. Dabei soll besprochen werden, wie sich Jugendliche künftig in Biberach beteiligen möchten. Nach Angaben der Stadt sollen dabei auch andere Beteiligungsformen und mögliche Alternativen zum bisherigen Jugendparlament diskutiert werden.

Das Biberacher Jugendparlament vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung. Insgesamt werden elf Mitglieder gewählt. Sie können sich bei Jugendthemen in die Arbeit des Gemeinderats einbringen und verfügen über eigene Finanzmittel. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Voraussetzung dafür, dass die Wahl überhaupt stattfinden kann, sind mindestens 15 Kandidaten.

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