Beschäftigte der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm beteiligen sich am bundesweiten Hochschulaktionstag mit einem ganztägigen Warnstreik – und zwar morgen, am Mittwoch, den 28. Januar 2026. Ab 11.15 Uhr versammelten sich die Streikenden am Theater Ulm und ziehen anschließend über den Hauptbahnhof bis zum Weinhof.
Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die niedrigen Gehaltsangebote der Arbeitgeber, die lediglich einen Inflationsausgleich plus eine kleine Einmalzahlung vorsehen. Besonders studentische Hilfskräfte hätten bisher keinen Anspruch auf einen Tarifvertrag, so ver.di.
„Gerade für einen Wirtschaftsstandort wie Ulm sind starke Bildungs- und Forschungseinrichtungen entscheidend. Die Beschäftigten müssen von ihrem Einkommen hier auch leben können“, betont Natale Fontana, Bezirksgeschäftsführer bei ver.di Ulm-Oberschwaben.
Bundesweit beteiligen sich Beschäftigte aus Hochschulen, Studierendenwerken und Forschungseinrichtungen in über 60 Städten an Protesten und Warnstreiks. ver.di fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens 300 Euro pro Monat, sowie bessere Konditionen für Nachwuchskräfte und studentische Hilfskräfte.