Warnstreik legt Nahverkehr in Ulm teilweise lahm

In Ulm müssen sich Fahrgäste zu Wochenbeginn auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag und Dienstag zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen, um im laufenden Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

Betroffen sind vor allem die Verkehrsbetriebe SWU mobil sowie die SWU Verkehr. Nach Einschätzung der Gewerkschaft werden Busse und Straßenbahnen an beiden Tagen weitgehend ausfallen. Bereits ein vorheriger Warnstreik hatte den Nahverkehr in der Region nahezu zum Erliegen gebracht.

Pendler sowie andere Fahrgäste sollten daher frühzeitig Alternativen prüfen und mehr Zeit für ihre Wege einplanen. Andere Bereiche der Stadtwerke sind laut Verdi nicht in den Arbeitskampf einbezogen.

Im Mittelpunkt der Tarifrunde stehen Forderungen nach höheren Zulagen für das Fahrpersonal, darunter eine Fahrdienstzulage sowie zusätzliche Zuschläge im Nahverkehr. Die Arbeitgeberseite hat bislang kein konkretes Angebot vorgelegt.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern ist für den 16. April angesetzt. Bis dahin bleibt unklar, ob weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen werden.

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