Industrielle Zusatzstoffe und Zucker sind Geschichte. Jetzt steht ganz klar die Verarbeitung der Lebensmittel im Zentrum des Ernährungsbewusstseins. Dabei ist ganz klar: Je weniger die Lebensmittel verarbeitet wurden, desto wertvoller ist die Qualität für den Körper. Damit geht auch einher, dass Zutaten und Herstellungsprozesse wieder in den Vordergrund rücken. Der Verarbeitungsgrad ist wieder ein entscheidender Maßstab. Fertig Produkte werden sogar offiziell als Gesundheitsrisiko bezeichnet. Entscheidend ist also nicht mehr wie viele, sondern was wir zu uns nehmen.
Die ersten Impulse dieses Trends kam aus den USA, mittlerweile setzen sie die weltweite Lebensmittelproduktion unter Druck. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen künstliche Aromen und Farbstoffe zunehmend aus dem Angebot verschwinden. Damit wird dieser Trend langfristig auch das Sortiment in den Supermärkten verändern. Außerdem müssen sich Hersteller künftig stärker an Gesundheits- und Transparenzforderungen messen lassen.