Was passiert, wenn das Corona-Virus auch nach Schwaben kommt?

Ende Dezember berichtet China zum ersten Mal über eine neue Lungenkrankheit – jetzt verfolgt die ganze Welt das Geschehen rund um das Corona-Virus. Ganz neue Krankenhäuser werden gerade innerhalb von Tagen in China gebaut, nur um den vielen Erkrankten helfen zu können. Auch Europa hat das Virus schon erreicht – seit heute Nacht ist klar: in Deutschland gibt es ebenfalls Infizierte.

Aber: Ist das alles reine Panikmache – ist die Berichterstattung übertrieben? In Deutschland bereiten sich die Krankenhäuser  jedenfalls für alle Fälle vor. Auch die Uniklinik Ulm ist mit dabei. Professor Doktor Thomas Stamminger der Virologie Ulm: „In der Notfallaufnahme sind natürlich schon Ablaufpläne etabliert worden, welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn dort ein Patient mit dem Corona-Virus ankommt. Der Patient wird in eine Isolationszelle gebracht, sodass innerhalb des Klinikums eine Weiterverbreitung verhindert wird. Es wird die Diagnostik erfolgen und dann wird der Patient zu uns, in die Virologie gebracht oder aber an das Konsiliallabor in Berlin verschickt. Und der Patient selbst wird natürlich entsprechend behandelt werden.“

Aber woran merkt man überhaupt, dass man an dem Corona Virus erkrankt ist?

„Es sind die normalen Symptome einer Erkältungserkrankung, also vor allem einer Lungenentzündung. Das heißt, wenn ein Patient wirklich schwer betroffen ist, hat er hohes Fieber und Zeichen einer Lungenentzündung, unter anderem starke Atemnot.“

Hände waschen ist wichtig

Wie kann man sich denn am Besten vor einer Erkrankung schützen?

„Es ist ja momentan so, dass die Grippe bei uns umgeht. Von daher würde ich das empfehlen, das zu machen, was auch in jeder Grippen Saison wirklich wichtig ist: sich möglichst fernhalten von Menschen die Husten oder Schnupfen haben und verstärkt auf Händhygiene achten. Denn in vielen Fällen erfolgt die Übertragung eines Virus dadurch, dass man an den Händen infektiöses Material hat und in die Schleimhäute der Augen oder des Mundes damit hineingreift.“

Bisher sind dem Virus vor allem ältere Menschen mit vielen Vorerkrankungen zum Opfer gefallen. Sollten Sie sich wirklich Sorgen machen, ist der beste Tipp: Waschen Sie ihre Hände häufig, nutzen Sie Desinfektionsmittel und meiden großen Menschenansammlungen.

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