Wasserentnahme in Ulm bleibt bis Ende September verboten

Allgemeinverfügung

Wegen der anhaltenden Trockenheit verlängert die Stadt Ulm das Verbot zur Wasserentnahme aus Gewässern. Bis Ende September darf auch mit Eimern oder Gießkannen kein Wasser aus Flüssen, Bächen, Seen und Quellen entnommen werden.

Die Stadt verlängert das ursprünglich bis Ende August geltende Verbot bis zum 30. September 2026. Grund sind die weiterhin außergewöhnlich niedrigen Wasserstände.

Regen bringt kaum Entlastung

Auch die Niederschläge der vergangenen Wochen haben die Situation nach Angaben der Stadt nicht entscheidend verbessert. Viele Gewässer führen weiterhin außergewöhnlich wenig Wasser. Schon Anfang Juli hatte Ulm deshalb die Wasserentnahme aus sämtlichen oberirdischen Gewässern im Stadtkreis untersagt.

Gleichzeitig sorgen hohe Temperaturen dafür, dass sich das Wasser stark erwärmt und der Sauerstoffgehalt sinkt. Das belastet Fische, Kleinstlebewesen und Wasserpflanzen. Auch landesweit hatten die Behörden zuletzt vor ungewöhnlich niedrigen Wasserständen gewarnt.

Auch Eimer und Gießkanne sind verboten

Das Verbot gilt unabhängig davon, wie das Wasser entnommen wird. Pumpen sind genauso tabu wie Eimer, Gießkannen oder andere Handschöpfgeräte. Die Stadt Ulm kündigt stichprobenartige Kontrollen an. Wer trotz des Verbots Wasser entnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Im Extremfall kann ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro verhängt werden.

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