Wegen Trockenheit: Landratsamt Biberach verbietet Wasserentnahme aus Flüssen und Seen

Wasser

Wegen anhaltender Trockenheit und niedriger Wasserstände hat das Landratsamt Biberach ab sofort die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen verboten – vorerst bis Mitte Juli.

Im Kreis Biberach führen viele Bäche und Flüsse derzeit nur noch wenig Wasser. Grund ist die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen. Um die Gewässerökologie zu schützen, hat das Landratsamt jetzt die Entnahme von Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen untersagt – vorerst bis einschließlich 15. Juli 2025.

Das Verbot betrifft alle privaten Wasserentnahmen mit Pumpen. Wasser darf nur noch mit Handgefäßen geschöpft werden. Wer dagegen verstößt, muss mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro rechnen.

Die Wasserstände in den Gewässern sind laut Landratsamt mittlerweile kritisch niedrig. Besonders kleinere Bäche und Weiher leiden unter der extremen Erwärmung. Ein weiteres Absinken der Pegel könnte schwerwiegende Folgen für Fische, Kleintiere und Pflanzen haben.

Sollte sich die Wetterlage nicht ändern, könnte das Verbot noch verlängert werden. Die komplette Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landratsamts Biberach unter der Rubrik Aktuelles/Öffentliche Bekanntmachungen abrufbar.

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