Wegweisender FCH-Neustart: Schmidt appelliert an Mentalität

Die kurze Winterpause ist vorbei, nun zählt es. Heidenheims Trainer Schmidt fordert, dass jeder Spieler seine Einstellung überdenkt. Der Auftakt ins Fußballjahr hat es in sich.

Im Kampf um die Bundesliga-Zukunft des 1. FC Heidenheim appelliert Trainer Frank Schmidt an die Mentalität und nimmt seine Spieler in die Pflicht. Es gehe insbesondere um die verbesserte Haltung und darum, dass jeder Einzelne verstehe, worum es gehe, sagte der Coach vor dem Neustart der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr/Sky).

Klare Worte von Schmidt

«Wir brauchen eine entschlossene, eine ehrliche, gute Einstellung und eine direkte Art und Weise, einen einfachen Fußball», forderte Schmidt vor dem Duell mit dem Tabellen-Elften. Es zähle in den kommenden Monaten, «wirklich bedingungslos» zusammenzuhalten und eine «andere Körpersprache» zu zeigen» als teilweise im ersten Saisonabschnitt. «Wenn wir so weitermachen wie bisher, dann reicht es am Ende nicht.»

Die Winterpause habe ermöglicht, «ein paar Dinge zu überdenken» – auch die Taktik und das Personal. «Jegliche Änderung» und «jegliche Maßnahmen» seien angesichts des vorletzten Tabellenplatzes gerechtfertigt.

Schmidt fordert: «Müssen sofort da sein»

Knapp drei Wochen nach dem 0:4 gegen den FC Bayern München starten die Heidenheimer mit einer richtungsweisenden Woche in das neue Fußballjahr. Mit einem Sieg gegen die Kölner könnte der Ostalb-Club den Rückstand auf den Konkurrenten auf zwei Zähler reduzieren. Es folgen das Duell beim Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 am Dienstag und die Auswärtsaufgabe beim VfL Wolfsburg (14.) am kommenden Samstag.

«Wir haben die Zeit genutzt, von Beginn an mit einer hohen Intensität zu trainieren und den Spielern klarzumachen, wir dürfen jetzt keine Zeit verbrauchen, sondern wir müssen sofort da sein», sagte Schmidt. Der Start sei «Chance und Risiko zugleich».

Neuzugang fällt aus

Der bisher einzige Winter-Neuzugang Hennes Behrens, Leihgabe von der TSG 1899 Hoffenheim, ist für die Außenverteidigerposition verletzungsbedingt noch keine Option. Stürmer Budu Siwsiwadse fällt nach seinen Knieproblemen auch nach der Winterpause weiter aus. Angeschlagen war zuletzt zudem Offensivkollege Marvin Pieringer (Sprunggelenk), auf den Schmidt aber hofft.

Möglich ist, dass weitere Neuzugänge bis zum Ende der Transferperiode am 2. Februar den Konkurrenzkampf verschärfen. «Wir klopfen alle Optionen ab», sagte Schmidt.

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