Weihnachtsbäume werden teurer: So viel kostet euer Christbaum 2026

Wer dieses Jahr einen echten Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen will, muss etwas tiefer in die Tasche greifen! Die Preise steigen leicht. Und der trockene Sommer bei uns im Süden könnte noch jahrelang Folgen haben.

Weihnachten wird ein bisschen teurer! Zumindest beim Christbaum. Nach Angaben des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum müssen Verbraucher in diesem Jahr mit leicht steigenden Preisen rechnen.

Besonders beliebt ist weiterhin die Nordmanntanne. Für sie werden 2026 zwischen 25 und 33 Euro pro Meter fällig. Im vergangenen Jahr waren es noch 23 bis 30 Euro.

So viel kosten die verschiedenen Baumarten pro Meter:

Grund für die höheren Preise sind vor allem gestiegene Kosten für Personal, Anbau und Transport. Außerdem wird das Angebot kleiner, weil immer mehr Betriebe ihre Anbauflächen verkleinern oder ganz aufgeben.

Trockener Sommer macht Christbäumen zu schaffen

Besonders in Süddeutschland hat die Trockenheit Spuren hinterlassen. In Baden-Württemberg sind laut dem dortigen Christbaumverband teilweise ganze Neuanpflanzungen eingegangen.

Für dieses Weihnachtsfest ist das aber noch kein großes Problem. Die bereits ausgewachsenen Bäume haben die Trockenheit größtenteils gut überstanden.

Die Folgen könnten sich allerdings erst in acht oder neun Jahren zeigen. Denn so lange dauert es, bis aus einem kleinen Setzling ein verkaufsfertiger Weihnachtsbaum wird.

Mitte November startet die große Weihnachtsbaumernte

Ab November werden die ersten Weihnachtsbäume gefällt. Die Haupternte beginnt Mitte des Monats.

Übrigens: Immer mehr Menschen entscheiden sich für kleinere Weihnachtsbäume zwischen 1,50 und zwei Metern. Gleichzeitig kaufen viele ihren Baum immer früher.

In Deutschland werden jedes Jahr rund 16 Millionen echte Weihnachtsbäume verkauft. Etwa 80 Prozent der hier aufgestellten Bäume stammen aus Deutschland. Ein Teil der übrigen Bäume kommt aus Dänemark, vor allem Nordmanntannen.

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