Weitere 6 Patienten aus Schwaben auf dem Luftweg nach NRW

Weitere sechs Patienten sind aus Intensivstationen in Schwaben auf dem Luftweg nach Nordrhein-Westfalen verlegt worden. Ein Airbus A310 der Bundeswehr ist mit den sechs Patienten an Bord heute vom Flughafen Memmingen nach Paderborn gestartet. Sie werden dort in aufnahmebereite regionale Krankenhäuser weiter verteilt.




Aufgrund der hohen Auslastungsquoten auf den Intensivstationen in Schwaben werden heute weitere sechs Patienten aus Schwaben mit einem MedEvac-Flugzeug der Luftwaffe vom Flughafen Memmingerberg nach Paderborn in Nordrhein-Westfalen verlegt. Sie werden dort in aufnahmebereite regionale Krankenhäuser weiter verteilt.

Airbus A310 MedEvac

Heute Vormittag gegen 11:00 Uhr landete das Flugzeug der Bundeswehr vom Typ Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen Memmingerberg. Dort trafen im Halbstundentakt Intensivtransportfahrzeuge aus den Leitstellenbereichen Augsburg, Allgäu und Donau-Iller ein. Nach Aufnahme aller sechs Patienten in das Bundeswehrflugzeug startete die Maschine planmäßig gegen 14:00 Uhr.

Katastrophenschutz-Einheit leistet tatkräftige Unterstützung

Die Verlegungsaktion erfolgte wiederum mit großem logistischem Aufwand und lief ab unter Verantwortung der ärztlichen Koordinatoren der Regierung von Schwaben. Um die Organisation der Transportlogistik kümmerte sich leitstellenübergreifend die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Augsburg. Zum besseren Schutz der Patienten vor den niedrigen Umgebungstemperaturen während der Umbettung aus den Transportfahrzeugen wurde dieses Mal unmittelbar vor dem Flugzeug ein beheiztes, aufblasbares Zelt aufgestellt. Dabei leistete eine Katastrophenschutz-Einheit der Malteser aus Memmingen tatkräftige Unterstützung.

Das könnte Dich auch interessieren

13.03.2026 "Kriegsspiele": Zweiwöchige NATO-Übung in Ulm startet am Montag - mit Fotogalerie Am Montag beginnt in Ulm die zweiwöchige NATO-Übung STEADFAST FOXTROT 2026. Drei Planspiele testen Versorgung, Logistik und medizinische Betreuung von Truppen unter realistischen Bedingungen. Ulm als NATO-Standort sorgt für Lob wegen seiner Einsatzbereitschaft, aber auch für Kritik an Militarisierung und Kosten. 05.03.2026 Jugend fordert Mitbestimmung: Schulstreik gegen Wehrpflicht - auch in Ulm, Kempten und Ravensburg Heute gehen Schülerinnen und Schüler bundesweit in über 100 Städten auf die Straße, um gegen den neuen Wehrdienst zu protestieren. Schon beim ersten Schulstreik vor drei Monaten waren rund 55.000 Menschen dabei. Das Gesetz für den Wehrdienst gilt seit Anfang des Jahres. In Ulm treffen sich die Demonstrierenden an der Valkenburgschule um 9:30 Uhr. Auch 02.03.2026 Medienbericht: Urlauber aus Ulm in Dubai gestrandet – Schutz vor Raketen im Hotel Nach den jüngsten iranischen Gegenangriffen auf die Golfregion sind auch Urlauber aus Schwaben in Dubai gestrandet. Wie die Südwest Presse berichtet, mussten drei Ulmer in ihrem Hotel Schutz suchen, sich von Fenstern und Türen fernhalten und mehrere Stunden im Flur ausharren. Ulmer Urlauber in Dubai gestrandet Der internationale Flughafen von Dubai ist aktuell geschlossen, tausende 26.01.2026 Widerstandsfähigkeit: Wie sicher ist die Innovationsregion Ulm/Neu-Ulm im Ernstfall? Wie belastbar ist die Innovationsregion Ulm, wenn kritische Infrastrukturen ausfallen? Vertreter von Politik, Energieversorgung, Gesundheitswesen und Militär diskutierten bei einer Podiumsrunde der Innovationsregion Ulm e.V. über den Stand der Krisenvorsorge, bestehende Stärken und Handlungsbedarf. Gut vorbereiten – aber keine Panik Teilnehmende waren Klaus Eder (SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Universitätsklinikum Ulm), Generalleutnant