Weitere Metallwarnstreiks vor neuer Verhandlungsrunde

Aktionen gab es auch in Ulm

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall am Dienstag ihre Gangart verschärft.

Insgesamt beteiligten sich 25 700 Beschäftigte an Warnstreiks im Südwesten, wie Bezirksleiter Roman Zitzelsberger vor dem Start der vierten Verhandlungsrunde mitteilte. Alleine bei Mercedes-Benz in Sindelfingen nahmen demnach mehrere Tausend Mitarbeiter an den Protesten teil. Aktionen gab es auch in Heilbronn, Neckarsulm und Ulm. Mit dem Ende der Friedenspflicht Ende Oktober kam es zu Warnstreiks, an denen sich laut Gewerkschaft bislang knapp 93 000 Beschäftigte beteiligt haben.

Die IG Metall fordert in dem bundesweiten Tarifkonflikt acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. In Baden-Württemberg sind rund eine Million Menschen in der Branche beschäftigt. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hatte – wie die Verbände in anderen Tarifgebieten – eine Einmalzahlung von 3000 Euro und eine unbezifferte Erhöhung der Gehaltstabellen bei einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten.

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