Weitere Streiks an den Psychiatriezentren Ravensburg und Bad Schussenried

Große Demo geplant

In der Tarifrunde der Länder erhöhen die Beschäftigten der Zentren für Psychiatrie Weißenau und Bad Schussenried den Druck auf die Arbeitgeber. Die Gewerkschaft ver.di ruft am 4. Februar zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Damit werden etwa 3.000 Beschäftigte am Mittwoch auf die Straßen gehen. Unterstützt werden sie von den Beschäftigten der Bewährungs- und Gerichtshilfe Baden-Württemberg in Ravensburg.

Die Versorgung der Patienten sowie die Sicherheit der Bevölkerung bleiben durch Notdienstvereinbarungen gewährleistet. Um 12 Uhr startet an der ZfP Weißenau eine Streikdemonstration zum Marienplatz, wo ab 13 Uhr eine gemeinsame Kundgebung geplant ist.

Forderungen und nächste Verhandlungen

Jonas Halmai, Sozialarbeiter und Personalrat, fordert einen spürbaren Tarifabschluss angesichts der steigenden Belastung im Sozial- und Gesundheitsbereich. ver.di-Gewerkschaftssekretär Dennis Schmatz kritisiert, dass die Arbeitgeber in den bisherigen Verhandlungen keine ernsthaften Angebote vorgelegt hätten. Mit dem Warnstreik solle vor der nächsten Verhandlungsrunde der Druck erhöht werden.

ver.di fordert in der Tarifrunde unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich, höhere Vergütungen für Nachwuchskräfte sowie höhere Zeitzuschläge. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Februar in Potsdam angesetzt.

Das könnte Dich auch interessieren

04.03.2025 Warnstreiks in Blaubeuren, Ehingen, Laupheim und Wangen Betroffen sind unter anderem Kliniken in Blaubeuren, Ehingen und Wangen sowie der Bauhof in Laupheim. Die Gewerkschaft ver.di fordert mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Für Patienten gibt es Notdienste, dennoch kann es zu Verzögerungen kommen. Mehrere Kliniken betroffen In den Krankenhäusern legen Teile des Personals die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine bessere 07.03.2025 Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Ver.di weitet Proteste aus Die Gewerkschaft ver.di ruft in der kommenden Woche zu massiven Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. Jeden Tag werden hunderte Beschäftigte streiken, kündigte Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ulm-Oberschwaben, an. Regionale Streikschwerpunkte Geplant sind große Streikversammlungen und Demonstrationszüge in mehreren Städten: Montag: Ravensburg Dienstag: Heidenheim Mittwoch: Aalen Donnerstag: Ulm Besonders betroffen sind Verwaltungen, Bauhöfe, Kindertagesstätten, 28.02.2025 Gewerkschaft ver.di ruft zu Warnstreiks bei der Post auf Die Gewerkschaft ver.di setzt weitere Warnstreiks bezüglich der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post an. Bis zum morgigen Samstag, den 1. März, legen Beschäftigte in der Brief-, Verbund-, und Paketzustellung ihre Arbeit nieder. Betroffen davon sind unter Anderem die Landkreise Heidenheim, Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ravensburg. Tarifverhandlungen Das letzte Angebot der Deutschen Post wurde von vielen Arbeitnehmern 23.01.2026 Landesweiter Warnstreik in den Zentren für Psychiatrie - auch in Weissenau und Bad Schussenried Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg am Montag, den 26. Januar 2026, zu einem landesweiten Warnstreik auf. Betroffen sind unter anderem die Standorte in Weissenau und Bad Schussenried. Ziel des Streiks ist es, den Druck auf die Arbeitgeber im laufenden Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder zu erhöhen, nachdem