Weiterer FFF-Protest in Ulm

In Ulm soll es heute neue Proteste geben: Fridays for Future ist wieder aktiv.

Die Umweltaktivisten wollen ab 13:00 Uhr vor einer Bank in der Stadtmitte Ulms demonstrieren, die angeblich in klimaschädliche Energieträger investiert.

„Die entsprechende Bank habe sich offiziell zum Pariser Klimaabkommen bekannt, während sie in den letzten Jahren ihr Finanzierungsvolumen in fossile Energieträger verdreifacht hat. Ein solches gegensätzliches Verhalten ist unverschämt und verantwortungslos gegenüber den jüngeren Generationen weltweit”, schreibt Fridays for Future in einer Mitteilung.

Aktive Täuschung der Kunden?

Die Finanzierung von Unternehmen, die in irgendeiner Form mit fossilen Energien zu tun haben, müsse gestoppt werden. Die 1,5 Grad Grenze könne nur eingehalten werden, wenn eine Energiewende stattfinde. Dies sei aber nicht möglich aufgrund von Verhalten wie das der betreffenden Bank, so die Umweltaktivisten. Und weiter: Die Außendarstellung der Bank als klimaneutral und zukunftsorientiert sei nichts weiter als Greenwashing und eine aktive Täuschung der Kunden und Anleger.

Die konkrete Forderung

“Wir fordern, dass Unternehmen, die in Projekten mit fossilen Energieträgern involviert sind, konsequent aus Finanzierungen und Investitionen der Bank gestrichen werden. Stattdessen sollte das Geld in erneuerbare Energien fließen, um die Energiewende voranzutreiben. Eine Finanzwende muss stattfinden”, so die Forderung von Fridays for Future Ulm/Neu-Ulm.

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