Weniger Komatrinker im Landkreis Biberach

Im Pandemie Jahr 2020 ging die Zahl der Alkoholvergiftungen im Landkreis Biberach um 20 Prozent zurück. Das ist identisch zum Landesdurchschnitt.




2020 mussten 211 Versicherte der AOK Ulm-Biberach aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. 64 davon waren Frauen und 147 Männer. Diesen Rückgang bestätigte auch das Meinungsforschungsinstitut Civey, das von der AOK beauftragt.

Komatrinken auch bei Jugendlichen

Etwa 23 Prozent aller Befragten im Landkreis Biberach trinken nach eigenen Angaben überhaupt keinen Alkohol. 24 Prozent gaben an, weniger Alkohol getrunken zu haben als vor der Pandemie. Bei rund 40 Prozent hat sich der Alkoholkonsum in dieser Zeit nicht verändert und etwa zwölf Prozent haben während der Pandemie eher mehr Alkohol als vorher getrunken. Rund elf Prozent der Befragten trinken täglich Alkohol, 19 Prozent konsumieren ein bis zwei Mal in der Woche alkoholische Getränke. Am beliebtesten mit rund 32 Prozent ist im Landkreis der Wein, gefolgt von Bier mit 30 Prozent. Das Phänomen Komatrinken tritt auch schon bei Jugendlichen auf. Fast zehn Prozent der Befragten erinnern sich, den ersten Vollrausch im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren gehabt zu haben, rund 37 Prozent erlebten ihren ersten starken Rausch im Alter zwischen 15 und 17 Jahren.

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