Wie belastbar ist die Innovationsregion Ulm, wenn kritische Infrastrukturen ausfallen? Vertreter von Politik, Energieversorgung, Gesundheitswesen und Militär diskutierten bei einer Podiumsrunde der Innovationsregion Ulm e.V. über den Stand der Krisenvorsorge, bestehende Stärken und Handlungsbedarf.
Teilnehmende waren Klaus Eder (SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Universitätsklinikum Ulm), Generalleutnant Kai Rohrschneider (NATO-Kommandeur JSEC Ulm) und Neu-Ulms Landrätin Eva Treu. Die Diskussion zeigte, dass die Region auf kurzfristige Krisen gut vorbereitet ist, während längerfristige Belastungen weitere Abstimmung und Vernetzung erfordern.
Zentrale Themen waren die Versorgungssicherheit bei Energie, Wasser und Gesundheit, die Bedeutung klarer Zuständigkeiten und regelmäßiger Übungen sowie die Rolle der Zivilgesellschaft. Resilienz entsteht durch Zusammenarbeit, verlässliche Abläufe und kontinuierliches Üben, nicht durch Einzelmaßnahmen, heißt es.
Alle Beteiligten betonen: gut vorbereiten – aber keine Panik! Hier geht’s zu allen Infos.