Wie rette ich meine Zimmerpflanzen?

Zu trocken, zu nass, zu viel Sonne, zu wenig Sonne… Vielen Pflanzen kann man es einfach nicht recht machen. Hier sind einige Tricks mit denen Ihr Eure grünen Freunde doch noch retten könnt.




Man kennt es: Gerade war sie noch grün und hat geblüht und plötzlich lässt die Lieblingspflanze die Blätter hängen und macht so gar keine Anstalten mehr zu wachsen. Was tun?

Zunächst einmal muss die Ursache festgestellt werden. Häufig haben es die Topfpflanzen nämlich nicht zu trocken, sondern eher zu nass. Wenn die unteren Blätter gelb werden und es leicht faulig aus dem Topf riecht, ist die Erde eindeutig zu feucht. Im schlimmsten Fall verrotten die Wurzeln und die Pflanze stirbt. Das kann man aber vermeiden indem man vor dem Gießen mit dem Finger ein bisschen in der Erde wühlt und testet, ob sie noch feucht genug ist. Wenn die Erde bröselt und nichts am Finger hängen bleibt, kann man der Pflanze guten Gewissens noch einen Schuss Wasser geben. Generell sollte auch unten im Topf keine Staunässe entstehen, das heißt am besten befindet sich die Pflanze selbst mit dem Substrat in einem wasserdurchlässigen Topf, der wiederum in einem Übertopf steht. Zum besseren Abfließen des Wassers bietet es sich an, den Übertopf  wenige Zentimeter hoch mit kleinen Tonkügelchen oder Seramis Granulat zu füllen.

Überdüngung

Nicht nur Überwässerung, sondern auch Überdüngung kann ein Problem sein. Wer es sich hier einfach machen will, kann immer mal wieder auf Langzeitdünger zurückgreifen

Manchmal hat die Pflanze aber auch einfach zu wenig Platz in ihrem derzeitigen Zuhause und braucht einen größeren Topf. Da heißt es Umtopfen. Aber Achtung: Wie ein Umzug für uns bedeutet das auch für die Pflanze Stress und man sollte sie danach auf keinen Fall zu trocken lassen, überwässern oder in die pralle Sonne stellen!

Standort

Auch der falsche Standort kann das Todesurteil für unsere Zimmerpflanzen sein. Also am besten immer direkt im Fachhandel beim Kauf nachfragen, welche Anforderungen die Pflanze hat oder recherchieren. Wichtig ist auch, dass kaum eine Pflanze gerne im Zug steht. Das heißt, wer lüften will, sollte die Pflanzen vorher von der Fensterbank nehmen.

In jedem Fall gilt: abgestorbene Stängel oder Blätter am besten abschneiden, damit die Pflanze ihre Energie für die übrigen Teile aufwenden kann.

Schädlinge

Natürlich können auch Schädlinge oder Krankheiten die Ursache dafür sein, dass es einer Pflanze nicht gut geht. Hier empfiehlt es sich zunächst die betroffene Pflanze von allen anderen zu isolieren und eine Probe der betroffenen Blätter im Gartenfachmarkt untersuchen zu lassen.

Und falls das alles nichts hilft, dann bietet es sich an auf besonders pflegeleichte Zimmerpflanzen umzustellen. Dazu gehören zum Beispiel die beliebte Monstera oder auch Aloe Vera. Wer aber so gar keinen grünen Daumen hat, sollte aber vielleicht auf Plastikpflanzen umsteigen.

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