Ein rosafarbener Überraschungsgast hat in Ulm-Ermingen für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz gesorgt. Ein Autofahrer entdeckte im dichten Nebel am Straßenrand einen Flamingo und informierte die Polizei. Woher der exotische Vogel stammt, ist unklar.
Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin in den Ulmer Ortsteil aus. Die Einsatzkräfte prüften die Lage und fragten bei regionalen sowie überregionalen Zoos nach, ob ein Flamingo vermisst werde. Fehlanzeige.
Experten gaben schließlich Entwarnung: Eine Rettung des Vogels sei nicht notwendig. Zwar befinde sich der Flamingo nicht in seiner bevorzugten Klimazone, er könne aber auch in der freien Wildbahn in der Region überleben. Daher durfte das Tier bleiben. Der Vogel bleibt vorerst in der Natur.
Flamingos leben normalerweise in Afrika, Asien, Amerika und Südeuropa. In Deutschland gibt es jedoch ebenfalls eine kleine, seit Jahrzehnten bestehende Kolonie im Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn im Münsterland an der niederländischen Grenze.