Wilhelmshöhe: von 22-6 Uhr betreten verboten

Die Wilhelmshöhe darf zwischen 22 und 6 Uhr nicht mehr betreten werden. Das teilt die Stadt Ulm mit.

Weil die Probleme mit vorwiegend Jugendlichen, die in den späten Abendstunden auf der Wilhelmshöhe trinken und randalieren, in den letzten Monaten zugenommen haben und dies auch die Gemeinderatsfraktionen auf den Plan gerufen hat, reagiert die Stadt nun mit einer einschneidenden Regelung.

Künftig ist der Aufenthalt auf der Wilhelmshöhe zwischen 22 und 6 Uhr untersagt. Darauf haben sich Stadtspitze und Fraktionsvertreter beim „Runden Tisch zu Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ am 10. März geeinigt. Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst werden die Einhaltung des Verbots regelmäßig verstärkt kontrollieren.

Durch die Anordnung eines Aufenthaltsverbots ist es künftig möglich, alle, die sich nicht daran halten, mit einer Geldbuße zu belegen. „ Beim ersten Mal sind 100 Euro fällig, bei wiederholten Verstößen steigt der Betrag deutlich“, erläutert der Leiter der Bürgerdienste, Roland Häußler. Oberbürgermeister Gunter Czisch nannte die Anordnung dann auch ein „durchaus scharfes Schwert“, da empfindliche Strafen drohen.

Allerdings warnte er davor, eine solche Allgemeinverfügung nun als das Mittel der Wahl zu sehen, um überall im Stadtgebiet auf den Plätzen für Ordnung sorgen zu wollen. Die Situation auf der Wilhelmshöhe sei aufgrund ihrer Lage eine besondere, weil von der Stadtmauer geworfene Gegenstände eine Gefahr darstellen. Gleichzeitig wird aber auch die Gefahr gesehen, dass einer der jungen Besucher nachts alkoholisiert von der Wilhelmshöhe abstürzen könnte.

Gegen Ende des Jahres werden die Teilnehmer des Runden Tisches erneut darüber beraten, ob das Verbot die gewünschte Wirkung gezeigt hat oder weitere Maßnahmen notwendig sind.

Das Verbot wird durch entsprechende Beschilderung auf der Wilhelmshöhe kenntlich gemacht. Die Schilder sind bereits in Auftrag gegeben. Sobald sie aufgestellt sind und die Verfügung veröffentlicht ist, gilt das Verbot.

Das könnte Dich auch interessieren

23.04.2025 Ulm: Jugendliche sollen Brand an Ex-Schule gelegt haben Die beiden Jugendlichen sollen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche Mülltonnen auf dem Schulgelände angezündet haben. Bei einem der Brände wurden dabei die Fassade und das Dach der Sporthalle beschädigt. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, Graffiti auf dem Schulgelände gesprüht zu haben. Schaden in sechsstelliger Höhe Am vergangenen Freitag nahm die Polizei die beiden Tatverdächtigen 29.01.2026 Ulmer Jugendpreis für eine bessere Zukunft Der Ulmer Jugendpreis Umwelt, Klimaschutz, Chancengleichheit. Das sind ja alles Themen, die Erwachsene beschäftigen. Beim Ulmer Jugendpreis setzen sich nun aber Kinder und Jugendliche mit diesen Themen auseinander. Mit einem eigenen Projekt sollen sie die Welt bereichern. Dabei ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ins Leben gerufen von der UZIN UTZ SE, der Hermann Bantleon 05.12.2025 B 10-Sperrung in Ulm: Wallstraßenbrücke wird scheibchenweise abgetragen Die Stadt Ulm und die Firma Max Wild haben nun die Planungen zum Rückbau vorgestellt. Eine Brücke mit 28 000 Tonnen Gewicht wird auseinandergeschnitten und recycelt. Die auffälligsten Arbeiten starten im Februar. Baubürgermeister Tim von Winning betonte die Komplexität des Vorhabens. „Man muss sich mit dem Abbruch mindestens genauso beschäftigen wie mit dem Neubau“, sagte 12.11.2025 Polizei warnt: wieder viele Schock-Anrufe in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis Die Ulmer Polizei hat heute wieder eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ verzeichnet. Seit dem Vormittag gaben sich im Bereich Ulm und dem Alb-Donau-Kreis mindestens 12 Anrufer, darunter 6 Anrufer in Ehingen, als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen, um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät im Falle eines Anrufs, das