"Wir sind sehr erschüttert" - Unternehmen meldet sich nach Messerangriff in Ulm zu Wort

Statement

Nach dem brutalen Messerangriff im Ulmer MediaMarkt sind die Hintergründe weiterhin unklar. Jetzt meldet sich das Unternehmen aus Ingolstadt zu Wort.

Nach dem Messerangriff im Ulmer MediaMarkt am 14. Januar hat sich das MediaMarktSaturn-Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt jetzt öffentlich geäußert. In einer Stellungnahme zeigt sich eine Sprecherin erschüttert über die Tat: „Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, deren Familien und den Kollegen vor Ort. Wir arbeiten aktuell an einem umfassenden Überblick über die Gesamtlage.“

Der Ulmer Markt bleibt vorerst geschlossen. Das Unternehmen stellt sicher, dass die Mitarbeitenden psychologisch betreut werden und dankt den Einsatzkräften vor Ort für ihren schnellen Einsatz. „Wir tun alles, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten und kooperieren umfassend mit den Behörden“, so die Sprecherin weiter.

Bei dem Angriff wurden zwei Mitarbeiter verletzt. Ein 25-Jähriger kämpft nach wie vor um sein Leben, ein 22-Jähriger wurde leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Mann aus Eritrea, wurde nach Polizeischüssen schwer verletzt und befindet sich im Krankenhaus. Sobald sein Gesundheitszustand es zulässt, soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

Das Statement im Wortlaut

„Am 14. Januar kam es aus noch unbekannten Gründen zu einem Messerangriff in unserem MediaMarkt in Ulm. Wir sind sehr erschüttert über diesen tragischen Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter lebensgefährlich und ein weiterer leicht verletzt wurden. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Familien, Angehörigen und Freunden sowie unseren Kollegen vor Ort.

Wir sammeln derzeit alle notwendigen Informationen, um einen umfassenden Überblick über die Gesamtlage zu erhalten. Der Markt bleibt auch heute geschlossen.

Wir sind dankbar für den großen Einsatz und die Bemühungen aller Einsatzkräfte vor Ort und kooperieren umfänglich mit den zuständigen Behörden. Unsere Mitarbeitenden sind gestern bereits von der Notfallseelsorge betreut worden. Wir stellen eine weitere psychologische Betreuung sicher. Zudem werden wir alles dafür tun, um die Sicherheit unserer Mitarbeitenden zu gewährleisten.“

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