Wirtschaftsregion Günzburg/Neu-Ulm: Mit Förderung in die Zukunft

Landkreise treiben Wirtschaft voran

Die Landkreise Günzburg und Neu-Ulm wollen ihre gemeinsame Wirtschaftsregion widerstandsfähiger und wettbewerbsstärker machen. Dafür gibt es Unterstützung von einer Initiative des Bundes.

Das Projekt „Resilienzregion Günzburg/Neu-Ulm“ erhält ab 2026 eine Förderung des Bundes in Höhe von 448.000 Euro. Das Geld kommt aus dem Programm „RegioStrat“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Die Regionalmarketing Günzburg GbR hatte den Antrag gestellt und im Januar 2026 den Zuschlag bekommen. Bundesweit werden lediglich 12 Vorhaben gefördert. Am 5. Mai hat in Burgau die erste Sitzung des begleitenden Lenkungskreises stattgefunden.

Strategie für die nächsten 10 bis 15 Jahre

Ziel des Projekts ist es, die wirtschaftliche Widerstandskraft der Region zu stärken. Im Mittelpunkt stehen unter anderem eine langfristige Arbeitskräftestrategie und digitale Wettbewerbsfähigkeit. Aus einer Regionalanalyse und einem Umsetzungsplan für die nächsten 10 bis 15 Jahre soll ein Strategisches Regionales Entwicklungskonzept entstehen.

Ab Sommer werden rund 4.000 Unternehmen in den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm unter anderem zur Wirtschaftslage, zu Standortfaktoren, Digitalisierung, Automatisierung, Fachkräften und Risiken in Lieferketten befragt. Die Ergebnisse sollen zeigen, wo die Region stark ist und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Daraus sollen dann konkrete Projekte entstehen. Auch ein Langzeit-System zur nachhaltigen Entwicklung ist in Planung.

Landkreise wollen enger zusammenarbeiten

Die Landrätin des Landkreises Neu-Ulm, Eva Treu, und der Günzburger Landrat Dr. Hans Reichhart begrüßen die gemeinsame Strategie. Beide Landkreise seien wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Dass das Projekt aus 60 Bewerbungen ausgewählt wurde, sei laut Treu ein starkes Signal für die Region. Gemeinsam wollen die Landkreise neue Möglichkeiten für die Region entwickeln.

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