Wolf bei Donaueschingen bleibt – neues Revier entdeckt

GW4389m geht um

In den Wäldern bei Donaueschingen lebt jetzt ein weiterer Wolf dauerhaft, wie jetzt mehrfach durch Kotspuren nachgewiesen wurde. Die Rückkehr der Tiere sorgt weiterhin für Streit zwischen Naturschützern und Tierhaltern.

In den Wäldern rund um Donaueschingen hat sich ein neuer Wolf niedergelassen. Der Rüde, den die Experten GW4389m nennen, wurde durch Kotspuren nachgewiesen – die letzte im März. Schon im Herbst 2024 war er bei Geisingen aufgefallen, jetzt gilt er als sesshaft.

Sein neues Revier liegt in der Ostbaar – zwischen Schwarzwald-Baar und Tuttlingen. Woher der Wolf kommt oder wie alt er ist, weiß man nicht.

Der Wolf geht um

Damit ist er der vierte Wolf mit festem Wohnsitz in Baden-Württemberg. Zwei leben im Nordschwarzwald, einer im Süden. Früher waren es mal mehr – einige sind weitergezogen oder wurden überfahren.

Ein Rudel gibt’s aktuell nicht. Ein Wolf gilt dann als sesshaft, wenn er mindestens ein halbes Jahr lang im selben Gebiet unterwegs ist.

Die Rückkehr der Wölfe sorgt weiter für Diskussionen: Naturschützer freuen sich, Tierhalter sehen eher Probleme. Bundesweit wurden im letzten Monitoringjahr 209 Rudel, 46 Paare und 19 Einzelgänger festgestellt – die meisten in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen.

Das könnte Dich auch interessieren

02.02.2026 Der Goldschakal streift jetzt auch durch den Kreis Biberach Ein Goldschakal wurde erstmals im östlichen Landkreis Biberach nachgewiesen. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg bestätigte den sicheren Nachweis anhand einer Wildkameraaufnahme. Das teilt das Landratsamt Biberach mit. Der Goldschakal (Canis aureus) stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Kleinasien. Als mittelgroßer Wildhund ähnelt er Fuchs und Wolf, ist aber deutlich kleiner: Während Wölfe 25 26.11.2025 Ulm schützt Igel: Nächtliches Mähroboter-Mähen verboten Die Stadt Ulm hat zum 27. November 2025 eine Allgemeinverfügung erlassen, die die nächtliche Nutzung von Mährobotern untersagt. Hintergrund ist der Schutz von Igeln und anderen kleinen Wirbeltieren, die in den Abend- und Nachtstunden besonders aktiv sind und durch leise, autonome Mähgeräte gefährdet werden können. Das Verbot gilt von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis 10.03.2026 Hornisgrinde-Wolf bleibt am Leben Jetzt ist es entschieden: Der umstrittene Wolf im Nordschwarzwald wird bis auf Weiteres nicht mehr gejagt. Eine geltende Abschuss-Genehmigung werde über den 10. März hinaus nicht verlängert, teilte das baden-württembergische Umweltministerium in Stuttgart mit. Die Erkenntnisse der vergangenen Wochen sollten nun genutzt werden, «um angepasste Konzepte zur Vergrämung des Wolfes außerhalb der sogenannten Ranzzeit zu 06.03.2026 Biber mit Unterschriften retten? Im Januar hat der Landtag in Baden-Württemberg eine neue Verordnung zum leichteren Abschuss von Problem-Bibern beschlossen. Da sich die Biber in den letzten Jahren stark vermehrt haben, ist es Fachleuten nun erlaubt, diese zu vergrämen, sollte es keine anderen zumutbaren Alternativen geben. Ganz ohne bürokratischen Aufwand ist es den Fachleuten ebenfalls erlaubt, die Tiere zu