Ulm steht eine Woche voller gezeichneter Geschichten bevor: Vom 3. bis 8. Februar findet die erste Ulmer Comic-Woche statt – eine Entdeckungsreise durch die Welt der Graphic Novels, die Literatur und Kunst vereinen. Anders als klassische Kindercomics zeigen Graphic Novels komplexe Geschichten, beeindruckende Zeichnungen und emotionale Tiefe.
Die Veranstaltungsorte verteilen sich quer durch die Stadt: Von der Ulmer Volkshochschule über die Stadtbibliothek, das Donaubüro und die Griesbadgalerie bis hin zum Comic Home – die Woche bringt echtes Comic-Flair direkt in die Stadt.
Den Auftakt macht Christian Schmiedbauer am Dienstag, 3. Februar, mit Lesungen aus seinem Graphic Novel „Menschen am Fluss. Tagebuch meiner Donaureise“ im Club Orange der vh ulm. Gleichzeitig eröffnet seine Ausstellung „Kauboi & Kaktus – Ausdrucksweise“ in der Griesbadgalerie.
Am Donnerstag, 5. Februar, liest Melanie Garanin aus ihrer ungewöhnlichen Rilke-Biografie „Mein Freund Rilke“ in der Stadtbibliothek. Sie verbindet Originallyrik mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen zwei Zeiten.
Das Ulmer Comic Home präsentiert am Freitag, 6. Februar, Moritz Stetters neue Graphic Novel „Die Knef“, die das Leben der legendären Ulmer Künstlerin Hildegard Knef in Bildern erzählt. Zum Abschluss des Erwachsenen-Programms gibt es am Samstag, 7. Februar, von 14 bis 16 Uhr eine Signierstunde mit Cristin Wendt, ebenfalls im Comic Home. Wendts neuer Comic „Message 2“ ist im Sommer 2025 erschienen.
Zum Wochenende bietet die Comic-Woche außerdem einen Workshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 15 Jahren in der Kinder- und Jugendkunstschule kontiki der vh ulm an, bei dem die Teilnehmenden eigene Comics zeichnen können.
Der Eintritt zu den Lesungen, Ausstellung und Signierstunden ist frei. Für den Workshop ist eine Anmeldung erforderlich.
Die Ulmer Comic-Woche ist ein Pilotprojekt, das die Vielfalt und künstlerische Qualität von Comics in den Fokus rückt – eine Einladung, neue Welten zu entdecken, Geschichten zu erleben und selbst kreativ zu werden.