93 Strafverfahren, 33.000 Zigaretten, 18 kg Tabak, 235-mal Schmuggelgold und mehrere verbotene Waffen, wie Springmesser oder Schlagringe. All das hat der Zoll einkassiert. Und alles war gut versteckt in Autos, Transportern und Lastern im Ferienverkehr. So entdeckten die Fahnder z.B. Goldschmuck im Batteriefach eines Beatmungsgerätes oder Feinschnitt-Tabak in Tüten versteckt in diversen Hohlräumen eines Autos.
Die Beamten kassierten insgesamt knapp 60.000 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer - und erhoben 21.000 Euro an Geldstrafen. Gegen acht Personen lagen Haftbefehle vor, die sofort vollstreckt wurden.
Die Bilanz von 142 Verstößen an 15 Kontrolltagen zeigt ganz offensichtlich die Notwendigkeit, solch konzentrierter Aktionen (Zoll-Einsatzleiter Jochen Schnell)
Unterstützung kam vom Röntgen-Team des Ulmer Zolls, das mit einer mobilen Röntgenanlage und einem Scan-Van zur schnellen Durchleuchtung von Gepäckstücken dabei war und mehrere Hinweise auf versteckte Waffen und Zigaretten gab. Außerdem kamen Spürhunde für Rauschgift, Tabak und Bargeld zum Einsatz. Beteiligt waren Einheiten aus Ulm, Stuttgart, Pfullingen, Friedrichshafen und Lindau.